Sendungsankündigung Mikro016 für den 30.08.16

Am Dienstag, den 30. August 2016 werden wir die nächste Folge aufnehmen. Wenn ihr eure Gedanken und Meinung zu den Themen schon vorab mitteilen möchtet, sodass wir sie in der Diskussion berücksichtigen können, ist hier der Ort dafür.

Hauptthema

  • Wie verschleiert man hohe Preise und Preiserhöhungen?

weitere Themen

Die Aufnahme wird voraussichtlich am 31. August 2016 veröffentlicht.

6 Gedanken zu „Sendungsankündigung Mikro016 für den 30.08.16“

  1. —>Wie verschleiert man hohe Preise und Preiserhöhungen?”

    Tja… man führt eine andere Währung ein, zum Beispiel den Eurotzen und schon haben wir eine “Inflation”. Heute gilt man mit rund 1.000 rotzen “Arm” früher mit 2.000 DM ging der Monat.

    Aber das dickste Dingen haben die Energieversorger 2008 durch gezogen, diese haben europaweit das Netz in der Spannung von 220Volt +-10% auf 230V +-10% herauf gesetzt. Dh in der Spitze darf das Netz 253 Volt aufweisen, bei gleichen Ohmschen Widerstand der Verbraucher. Hat man keinem verzählt, bringt aber Milliarden ein. In einigen Niederspannungsnetzen kommt es dazu, dank der Windmühlen und PV … dass man dauerhaft mit 240 Volt leben muss. Dabei ist die optimale Spannung für die “Verbraucher” also Motoren Licht etc.pp. 210 Volt. Dazu muss man Ohmsche Gesetz anwenden. P = U²/R den Strom I (Ampere) lass ich jetzt raus, der ist nur minimal zu betrachten. Also folgend bei gleichen “Verbraucher” sagen wir 22 OHM ergibt sich folgendes:

    210 x 210 / 22 = 2.004 Watt
    240 x 240 /22 = 2.618 Watt

    somit muss der “Verbraucher” rund 614 Watt mehr verkraften, als er nötig hätte. Der Zähler dreht sich dann eben schneller. Das macht, bei 30 cent/kWh rund 18,4 cent die man mehr in Rechnung gestellt bekommt, ohne einen Nutzen davon zu haben. Im Gegenteil, die thermische Belastung von Platinen zB Waschmaschine steigt.

    https://www.vde-verlag.de/normen/0090022/vde-ar-e-2055-1-anwendungsregel-2009-10.html

    Kennt kaum einer, wird nicht gesagt, und der Elektriker ist damit eh überfordert.
    Dh die EU beschließt eine Spannungserhöhung, dann kommen die Fritzen mit dem bösen CO2 um die Ecke, und dann muss man AAA Kühlschränke kaufen, um die Spannungserhöhung zu kompensieren, und somit das Böse wieder zu reduzieren. Schwachsinn ² könnte selbst Alberto Einstein nicht besser bringen.

    Das mag der Single nicht merken, aber eine 4 Kopf Familie schon, bei mir waren es rund 2.000 kWh im Jahr mehr an “Verbrauch” 600 Eurotzen NETTO mehr im Jahr. 3 Waschmaschinen versemmelt und 2 Trockner gleich mit. Innerhalb von nur 4 Jahren. Und da ich in dieser Hinsicht ein Pedant bin, hab ich mich gewundert. Bin selber nicht drauf gekommen, Spannungserhöhung, hab ich auch nicht gewusst. Jetzt weiß ich es, und bin vor Gericht. Aber glaubt man ja nicht, dass man dafür einen RA findet. Die machen sich in die Hose…

    Preise? Ihr seid alt genug um Eurotzen mit DM noch vergleichen zu können.

  2. Grad Folge 16 gehört. Deswegen die verspätete Antwort hier.

    Die Angleichung der Netzspannungen in Europa wurde schon 1983(!) festgelegt und 1987 begonnen. Im Großteil Europas 1987 von 220 auf 230V erhöht und in England von 240V auf 230V verringert. Eben damit Elektrogeräte überall in Europa funktioniern. Und nein, das haben nicht die bösen Energieversorger gemacht um sich die Taschen vollzuschlagen.

    Es gibt auch keine optimale Spannung für Licht und Motoren. Würd gern sehen wo du den Unfug aufgeschnappt hast. Die Dinger kann man auf jede Spannung auslegen. Höhere Spannung ist dabei sogar von Vorteil, weil weniger Strom fließen muss um die gleiche Leistung zu erhalten. Und deswegen dann geringer ohmsche Verlust im Gerät und Zuleitungen auftreten.

    1. Komischer Weise, sieht das der VDE etwas anders… komischer Weise. Und BürkleSchöck haben sogar “Geräte” dafür entwickelt.

      Ich streite mich darum aber nicht mehr. Ist mir echt zu blöd geworden. Wenn Du magst, kann ich dir genügend Referenzen via Mail übermitteln, dass diesem auch so ist.

      Wenn nicht, dann eben nicht.

      Und wenn man das nicht begreift oder begreifen will, was VA sind, dann kann ich auch nichts dazu.
      Warum gibt es wohl verschieden Spannungen in der Übertragung? HÄ?!

      —>Höhere Spannung ist dabei sogar von Vorteil, weil weniger Strom fließen muss um die gleiche Leistung zu erhalten. Und deswegen dann geringer ohmsche Verlust im Gerät und Zuleitungen auftreten.”

      Warum arbeitet deine Waschmaschine nicht mit 20 kV oder 30 kV?

  3. Muss noch was dazu schreiben, weil ich mich aufrege…

    Überlege 5 mal vorher, bevor du etwas schreibst. Vermutlich kannst du auch nicht zwischen kW und kWh unterscheiden. Das ist nicht schlimm. Das ist auch nicht einfach zu erklären. Ich erkläre die es mal obwohl das auch nicht so richtig ist.

    Du hast einen Hochbehälter Wasser, mit einem Volumen 1000 Liter in 50 Meter Höhe. Daran ist angeschlossen eine Leitung die auf 0 Meter Höhe, dich versorgen soll. Somit hast du 5 Bar an Druck zur Verfügung. Unten versteht sich. Und aus diesem Verhältnis ergibt sich ein Volumenstrom m*g*h der sich unten dann, je nach Querschnitt, wenn du den Wasserhahn aufmachst.

    Jetzt erhöhst du das Volumen auf 2000 Liter, somit steigt die Höhe um 50 Meter an, also 10 Bar im Zylinder. Und nun machst Du den Wasserhahn wieder auf komplett. Was passiert denn nun?

    Das Rohr, die Anlage unter dem Hochbehälter bleibt gleich. Was passiert also nun?

    Nimmt der Volumenstrom ab, erhöht sich die Geschwindigkeit oder was?

  4. Hihi, Unkenntnis in dem Bereich ist mir lange nicht vorgeworfen worden. Muss wohl an meinem Elektrotechnikstudium liegen…

    a) Die Umstellung ist über einen Zeitraum von 25 Jahren erfolgt. Unter anderem auch damit in den Haushalten Geräte stehen, die auf die höhere Netzspannung ausgelegt sind, weil man erwartet, dass über diesen Zeitraum ein Großteil der Geräte erneuert wurde.
    b) Ja, bei einigen, nicht allen(!) Geräten erhöht sich durch die höhere Netzspannung der Energieverbrauch. Wasserkocher beispielsweise sind einfach früher fertig. Geräten wie Computern mit Netzteilen ist die Eingangsspannung wumpe. Elektromotoren brauchen mehr, aber soweit ich mich erinnere ist das ein nichtlinearer Zusammenhang.
    c) Eine Waschmaschiene kann man so bauen, dass sie mit 100, 200, 500, 1.000 oder eben 230V optimal läuft. Auslegungssache halt. Die 220/230V wurden damals bei der Einführung gewählt, weil eine Berührung im Normalfall nicht tödlich ist. Übrigens wird empfohlen nach einem Stromschlag für ein EKG ins Krankenhaus zu gehen, weil auch Stunden später noch Herzrhytmusstörungen auftreten können. Meine Waschmaschine arbeitet also nicht mit 20kV, weil ich diese Spannung bei mir im Haushalt nicht hab. Und weil 20 kV-Motoren schon ordentliche Teile sind, die zu viel Platz brauchen. Wär etwas übertrieben.

    Und wenn man das nicht begreift oder begreifen will, was VA sind, dann kann ich auch nichts dazu.
    Warum gibt es wohl verschieden Spannungen in der Übertragung? HÄ?!

    —>Höhere Spannung ist dabei sogar von Vorteil, weil weniger Strom fließen muss um die gleiche Leistung zu erhalten. Und deswegen dann geringer ohmsche Verlust im Gerät und Zuleitungen auftreten.”

    d) Da hast Du direkt unter der Frage schon die passende Antwort gequotet. Die unterschiedlichen Spannungsebenen in der Energieversorgung gibt es um die Netzverluste beim Energietransport über große Strecken zu veringern.

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