Mikro020 Abstiegskampf

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Viel Spaß beim Hören!

Intro-Music: Title: “Femme Fatale: 30a”; Composer: Jack Waldenmaier; Publisher: Music Bakery Publishing (BMI)

3 Gedanken zu „Mikro020 Abstiegskampf“

  1. Dieses mal habt ihr super Shownotes. Die finde ich ziemlich spannend

    Erstmal noch das Feedback zur letzten Folge (ich bin da nach dem Hoeren der letzten Folge nicht zu gekommen):
    1) Der Kommentar im Ueberweisungsbeleg war, eine Anspielung auf die Bemerkung zuvor, dass die bisher groesste Ueberweisung 25 EUR war. Was ich recht bemerkenswert fand.

    2) Das Interview war ganz interessant. Ihr ward relativ lasch mit eurer Kritik und den Nachfragen. Ich dachte zunaechst, dass ihr euch da ueber den Tisch ziehen lassen habt. Dann aber, durch den Plauderton des Gespraechs habt ihr doch ganz interessante Antworten bekommen. Das der Zielkunde deutlich mehr Geld mitbringt, dass es relativ wenig Kunden bisher sind und relativ viel Mitarbeiter. Waren das 70 Kunden pro Mitarbeiter? Da hat doch selbst die Deutsche Bank eine bessere Rate.

    Zu dieser Folge:
    3) In Europa und auch in Deutschland gibt es relativ viele Gebietskoerperschaften wie Staaten, Laender, Gemeiden, Regionen und Provinzen. Um die alle zu rechtfertigen koennte man sagen, dass die vielen Teile es erlauben neue Ideen auszuprobieren und mit Arten der Problemloesung zu experimentieren. Das Problem ist, und dass sieht man zum Beispiel an Berlin, wenn einer der Teile eine gute Loesung gefunden hat, wird die NICHT von den anderen kopiert. Es setzt halt jeder wieder neu hin und versucht die Probleme zu loesen, fuer die wir schon eine gute Loesung haben.

    4) Was mit bei der Foederalismuskritik immer fehlt ist: Wenn Berlin (also der Bund) nicht immer so raffgierig waere und den Laendern und Gemeinden mehr Steuern lassen wuerde, dann muesste er ihnen auch nicht bei den Investitionen in Infrastruktur helfen. Wenn es ein Problem mit dem Grundgesetz gibt, dann ist es die Schuldenbremse und nicht der Foederalismus.

    5) Ich bin 1996-2002 in Chemnitz zur Schule gegangen und da hat es im alten DDR-Schulgebaeude auch durchs Dach geregnet. Ich glaube, dass ist einfach normal …

    1. Erstmal danke für das Feedback.

      zu 1) Danke, kann aber nix dazu sagen, weil ich die Überweisungen nie sehe. Irgendwann ist genug Geld drauf und bekomm ich ein unverschämt teures Beyerdynamic Headset.

      zu 2) Das Gespräch mit Growney war deshalb relativ “lasch”, weil wir ja in der Folge davor unsere Kritik geäußert haben. Das wollten wir nicht im Detail alles wiederholen, sondern vor allem die Growney ihre Sicht darstellen lassen. Ich denke, beide Folgen zusammengenommen, haben beide ihre Sicht ausführlich dargestellt. Wenn man nur eine Folge hört, hat man zugegebermaßen aber nur eine Sicht, die dann je nach Folge tendenziell zu negativ bzw. zu positiv ist. Dieses Verteilen über zwei Folgen ist sicherlich nicht optimal; wenn wir andere Kandidaten dazuholen, würden wir versuchen, das alles an einer Stelle zu sammeln.

      zu 3) Joah, Zustimmung. Föderalismus ist in der Theorie eine tolle Möglichkeit, Sachen auszuprobieren und voneinander zu lernen. Leider treffen Politiker die Entscheidungen, und die sind oft genug viel zu wenig pragmatisch, davor aber um so mehr mit Ideologie überladen. Dazu dann noch ein Schuss komischer Entscheidungsfindung innerhalb von Koalitionen unter dem Druck der Öffentlichkeit und dann gibt es am Ende zu häufig Schwachsinn.

      zu 4) Ja, vieler der Probleme auf den unteren Ebenen in Deutschland haben unter Kohl begonnen, der den Länder und vor allem Kommunen immer mehr Lasten aufgebürdet hat und gleichzeitig die Steuerbasis tendenziell ausgehöhlt hat. Leider hat das wirklich nachhaltig keiner korrigiert. Ganz vorsichtige Ansätze einer Trendwende zumindest für arme Gemeinden lassen sich gerade erkennen. Aber angesichts von 19 Mrd. Überschuss ist das eigentlich viel zu wenig.

      zu 5) Kühlt heiße Gemüter 😉 Aber mir damals war das definitiv die Ausnahme. Ich kannte über Kooperationen in der Oberstufe (und über Freunde) die anderen Schulgebäude und die waren alle in Ordnung. Unsere Schule hingegen ließ man verfallen. Erstens konnte man die dann wegen sinkender Schülerzahlen einfacher schließen (bessere Begründung), zweitens kam das Geld für die anschließende Sanierung und Umbau zur Gesamtschule aus einem Geldtopf des Landes, die Stadt hatte also jahrelang Geld gespart und die Kosten aufs Land verschoben. Aus Sicht der SPD in Oberhausen zwei Fliegen mit einer Klappe …

    2. @Thomas:

      Zum Thema “Interviews” möchte ich noch nachschieben, dass mir ein “Gespräch” auf Augenhöhe immer lieber ist. Mich nerven diese gezwungen “investigativen” Interviews im dradio ebenso wie es mich bei Lage der Nation nervt. Es gibt es dazwischen, das mich mehr interessiert, aber ich weiß gleichwohl, dass es ein schmaler Grat ist. Das kann auch nach hinten losgehen.. wichtig ist mE, dass die Kritik nicht außen vor bleibt. Das schwankt dann sicher auch dadurch, wie intensiv wir vorher an einem Thema dran waren.

      MfG
      mh

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