Mikro037 Mit dem Schulzzug in die 90er

Liebe Hörerinnen,
Liebe Hörer,

die Mikroökonomen sind ein unabhängiger Podcast über Wirtschaft, der, wenn die Zeit vorhanden ist, bemüht ist die Themen auszurecherchieren. Wir wollen keine Werbung machen und dauerhaft ein unabhängiges Informationsangebot aufbauen, dass die Dinge anders macht. Möglich wird dies erst durch Euch. Vielen Dank dafür!

Unterstützung

Challo

Homöopathie

Meedia fasst ein paar der Reaktionen zusammen: Meedia: Tweet mit heftigen Nebenwirkungen: Die Techniker Krankenkasse fordert Beleg für Nicht-Wirksamkeit von Homöopathie – und erntet Kritik

Scinexx: Placebos wirken auch ohne Täuschung
Wissentliche Einnahme von Placebo-Pillen lindert Rückenschmerzen um 30 Prozent

Und dann öffnen wir noch die Büchse der Pandora mit dem Aufdruck "Impfen" …

Arbeitslosengeld Q

"ARBEITSLOSENGELD Q" – Was taugen die SPD-Vorschläge zu den Korrekturen an der Agenda 2010?

Stefan Sell auf Twitter

Stefan Sells Homepage

Stefan Sells "Portal": Aktuelle Sozialpolitik

War wohl nix mit Cambridge Analytica

Der Ursprungsartikel: DasMagazin.ch: Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt

Unsere zwei Podcasts aus der Vergangenheit (nicht nur) zu diesem Thema:

Mikro 027: Mikro027 Make America Big Again

Nachklapp in Mikro028: Mikro028 – Deckel drauf

Buzzfeed zweifelte schon: Buzzfeed: The Truth About The Trump Data Team That People Are Freaking Out About

Die NYT nimmt die Aussagen von Cambridge Analytica auseinander und vom psychografischen Modell bleibt nichts übrig. Und auch sonst nicht viel …

New York Times: Data Firm Says ‘Secret Sauce’ Aided Trump; Many Scoff

DWWDW von @egghat: War wohl nix mit Cambridge Analytica

Guardian: Robert Mercer: the big data billionaire waging war on mainstream media

Marco zweifelt Big Data an sich an (bzw. nennt das Blase), ich als ITler muss Big Data natürlich verteidigen …

Business Insider: Netflix lifted the lid on how the algorithm that recommends you titles to watch actually works

Netflix Preis für die Verbesserung des Empfehlungsalgorithmus: Wikipedia: Netflix Prize

Pick

Ulrich: BR: Money Island – Podcast 6 Teiler

Marco hat in den letzten Folgen sooo lange Texte empfohlen, die dürft ihr jetzt erstmal in Ruhe zu Ende zu lesen 😉

Ulrich Nach-Pick (dank Marcos Leitungsausfall etwas länger und stotteriger als gedacht …): ich mache mal wieder bei einem Crowdfunding-Projekt mit: Indiegogo: The Orb: Danish Designed, Intelligent Lighting

Zu den Refunds müssen wir nochmal was Genaueres machen, oder? Indiegogo Refund Policy

Ausklang

The Pod – Gamespodcast

Gebt uns Sterne, empfehlt uns weiter. Schickt uns Bier und Themenvorschläge. Danke.

Intro-Music: Title: “Femme Fatale: 30a”; Composer: Jack Waldenmaier; Publisher: Music Bakery Publishing (BMI)

14 Gedanken zu „Mikro037 Mit dem Schulzzug in die 90er“

  1. Das Problem mit den Hausärzten in Deutschland ist, dass sie so große Praxen haben mit 3 Arzthelfern und 2 Empfangssekretärinnen.
    In Belgien war ich bei einer Hausarztpraxis mit 6 Ärzten und einer Sekretärin. Da muss der Arzt dann halt keine 6 Gehälter verdienen und kann sich mehr Zeit (15 Minuten im Durchschnitt) nehmen, macht dann aber halt auch die Blutabnahme selbst. Das ist aber viel angenehmer.

    Leider kann man das nicht so schnell ändern, weil man dafür viel mehr Hausärzte ausbilden muss und weniger Arzthelfer.

    1. Gemeinschaftspraxen helfen natürlich auch bei der Verbesserung des Verhältnisses. Aber nun gut, auf dem Land geht das nicht. Mein Hausarzt ist zu zweit, in der Vertretungspraxis sind sogar drei (wobei ich nicht weiss, ob es drei Vollzeitstellen sind).

      Gegen Blutabnahme (etc.) durch Arzthelfer spricht IMHO nichts, verstehe daher nicht wirklich, wieso es für bessere Versorgung mehr Ärzte bräuchte. Man müsste Praxen zusammenlegen. Nur ist dann weiterhin unklar, ob die Versorgung wirklich besser wird oder ob nur der Gewinn der Ärzte steigt …

    2. Wenn der Arzthelfer das Blut abnimmt, bleibt halt weniger Zeit für ein Gespräch mit dem Arzt während der Blutabnahme. Das macht schon einen großen Unterschied, wenn da niemand mit im Zimmer sitzt (übrigens auch beim Zahnarzt). Wenn man nicht das Geld für einen anderen mit verdienen muss, bleibt halt mehr Zeit pro Patient bei gleichen Kosten.

      Der andere Effekt ist natürlich, dass man in Belgien den Hausarzt/Zahnarzt direkt bezahlt, und dadurch ein viel stärkeres Kundenverhältnis hat. Da erwartet man dann, dass man auch die 20 Minuten bekommt für die man bezahlt.

    3. Ach so. Man kann während die Blutabnahme weiter reden. Okay, das stimmt natürlich.

      Zur Bezahlung: Man bezahlt den Arzt selber. Aus der eigenen Kasse? Oder bekommt man das Geld dann zurück?

    4. Man bezahlt den Arzt erstmal selber und bekommt dann spaeter des meiste zurueck. Arzte in Grossstaedten sind teurer und dann zahlt man auch mal 7 EUR selbst.

  2. Hallo ihr zwei,

    zunächst: ihr seid keine Arschlöcher. 😉 Ein paar Punkte möchte ich zum Esoterikthema ergänzen:

    Erstens denke ich, daß die Kassen Homöopathie aus wirtschaftlichen Gründen im Programm haben. Es ist vergleichsweise günstg und, entscheidender in meinen Augen, die Fans davon sind eher junge bis mittelalte Menschen der Mittelschicht, die akademisch ausgebildet sind und ganz okay bis gut verdienen und meist recht gesund sind, soweit man das Milieu prototypisieren möchte. Die möchte man als Kasse natürlich haben, das läßt sich aber natürlich nicht offen sagen.

    Zweitens: Durch das “Mein Arzt hat keine Zeit dafür, auf meinen Kleinkram einzugehen”, bildet Homöopathie so etwas wie eine Verhaltenstherapie: Die Besserung bei Erkältungen, Rückenschmerzen und eben dem “Kleinkram”, den jeder so hat, entsteht durch die Zuwendung zum Patienten und das Ernstnehmen, wie ihr völlig richtig konstatiert habt. Dann ist aber meine Frage: Können wir denn nicht dieses Prinzip auf eine EHRLICHE Weise lösen, also ohne esoterische Verbrämung Orte schaffen, wo durch meinetwegen Meditation, Gespräche über Lebensweise usw. den Menschen die Zeit gegeben wird, die sie brauchen?

    Denn die Verbrämung führt in meinen Augen zu den ein oder anderen Flurschäden (drittens): Homöopathie wird begleitet von einem diffusen Mißtrauen gegen “die Pharmaindustrie” (witzigerweise steht hinter H. auch eine Industrie, aber eine die nur abkassiert und keine Forschungsausgaben hat, aber anderes Thema) und “die Schulmedizin” bishin zu klassischen Verschwörungstheorien. Das führt ja tendenziell dazu, daß Menschen eben auch bei ernstlichen Beschwerden keine gescheiten Ärzte aufsuchen. Das Stöbern in Mütternforen ist sehr erhellend, wenn seit einer Woche trotz Globuli und anderer Mittelchen das Fieber vom 18-monatigen Kind nicht weggeht, das ist ernsthaft gefährlich. Außerdem erzeugt es eine Weltsicht der Patienten, in der es auf jedes Leiden ein konkretes Mittel gibt und dem Arzt im Ernstfall eben nicht mehr zugesteht, daß er auch ein Mensch ist und bei manchen Beschwerden nicht sofort weiß, was er tun soll.

    Letztlich denke ich, daß die Lösung ist wie bei den Gefahren des Straßenverkehrs: Bewußtsein schaffen. Wenn ich den Patienten in die Komplexe der Medizin einweihe, kann er Handlungsschritte nachvollziehen und es kann gegenseitiges Vertrauen entstehen (freilich brauch es dafür Behandlungszeit).

    PS: Der Placebo-Effekt tritt auch auf, wenn man um ihn weiß: Bei einer (echten) Kopfschmerztablette sind die Schmerzen nach 15 min weg, obwohl ich WEISS, daß es 45 min braucht, um durch die Blut-Hirn-Schranke zu kommen. 😉

    Liebe Grüße
    Dominik

    1. a) Puh, da haben wir aber Glück gehabt.

      b) In diese Richtung wollte ich auch argumentieren: Dass die längere Sprech/Diagnosezeit hilft, glaube ich auch. Aber wieso muss man dafür am Ende Zuckerkügelchen verschreiben? Oder Bachblüten? Oder whatever. Am Ende ist es auch unfair, dass derjenige, der zu einem “normalen” Arzt geht, mit 5 Minuten auskommen muss, der Homöo-Patient hingegen eine Stunde bekommt. Auf Twitter wurde uns eine Studie “zugespielt”, die die Kosten der Homöo-Patienten untersucht. Diese ist ziemlich interessant, allerdings für Langfrist-Aussagen viel zu kurzzeitig. Aber selbst der kurzzeitige Effekt ist interessant, denn die Homöo-Patienten sind entgegen unserer Vermutung nicht preiswerter und auch nicht gesünder. Die Behandlung ist teurer UND sie haben mehr Krankheitstage. Vor der Homöo-Behandlung waren beide Gruppen aber nahezu vergleichbar. Ziemlich überraschender Effekt, wenn auch keine gute Basis für eine Langfrist-Aussage. (bin gespannt, was Marco denkt, der hat die Studie auf Twitter zerrissen; schreit nach einem Nachklapp in der nächsten Folge)

      c) Die Wirkung von Placebos ist ziemlich irre. Zum Glück habe ich da keinen Mist erzählt, und die Nachricht wiedergefunden, die die Wirkung auch im Wissen des Placebos beschrieben hat.

    2. Ach so: Der Gedanke, dass Homöopathie möglicherweise eine Basis für schlimmere Fehlentscheidungen (Impfgegner) liefert, ist ein interessanter. Ich habe leider auch Leute im Umfeld, die sich nicht von Homöopathie-Gläubigkeit heilen lassen. Zum Glück sind sie noch nicht ins Impfgegner-Camp abgedriftet. Aber wie sie jede Wirkung der Homöopathie in den Himmel loben, sind die gefährdet. Bsp: Deren Kind hat andauernd Mittelohrentzündung, bekommt Globuli. Irgendwann sind die Schmerzen weg. Mein Kind früher: Jede zweite Erkältung ging mit Mittelohrentzündung einher, heute komplett weg. Globuli-Einnahme: Null. Manchmal ist einfaches Wachstum das bessere Globuli 😉 Aber bei Homöo-Gläubigen waren es natürlich die Globuli. Naja, kommt man mit Logik eh nicht gegen an.

    3. Mit “gesund” meinte ich auch eher daß man nicht an so “richtigen” Krankheiten leidet wie Diabetes, Krebs, Rheuma whatever, sondern eben nur regelmäßig mal Erkältung, Schnupfen und sowas hat, wo sich andere Leute halt zur Arbeit schleppen und das nach 10 Tagen wieder weg ist (ob das sinnvoll ist, mag ich nicht zu beurteilen). Aber das würde jetzt die Differenz im Krankenstand erklären.

      Aber man braucht ja eine gewisse gute gesundheitliche Basis, daß man sich Homöopathie leisten kann, denn alles was damit “austherapiert” wird, würde ja sonst auch weggehen, daher entstehen den Kassen bei dieser Gruppe Patienten eben kaum ernsthafte Kosten durch Krankenhausaufenthalte, OPs oder teure bildgebende Verfahren oder ähnliches.

  3. Was hier von Marco ein wenig durcheinander gebracht wurde: Homöopathie != Naturheilverfahren. Diese sind nämlich die, die von den schulmedizinischen Wissenschaftler immer mehr untersucht werden. Weil sie hinlänglich helfen. (Bestimmte Weidenrinden enthalten den Wirkstoff von Aspirin etc). Homöopathie wirkt nur als ein Glaubensgrundsatz, ähnlich wie bei streng religiösen Menschen das Beten z.B.. Jetzt kann man durchaus behaupten, dass dieser Placebo-Effekt ja nachgewiesen wurde, nur wurde der auch ohne ausgeprägten Glaubensgrundsatz nachgewiesen. Was Homöopathie gefährlich macht ist der Nocebo-Effekt. Also Menschen, welche Schmerzen empfinden, weil sie Ihre Mittelchen nicht genommen haben. Jetzt will ich das nicht verboten haben, nur sollte es nicht noch zusätzlich vom Gesetzesgeber gefördert werden. Unter dem Aspekt ist der Hinweis, die Techniker erlaubt Homöopathie aber Naturheilverfahren nicht noch unsinniger.
    Nach dieser Logik müssten Teufelsaustreibungen ja auch von den Kassen übernommen werden ^^

    1. Ich weiß gar nicht, ob die Techniker nicht auch Naturheilverfahren bezahlt.

      Nocebo ist natürlich ein interessanter Aspekt.

      Dem logischen Schritt zu den Teufelsaustreibungen kann ich nicht folgen.

  4. Zu Netflix und Bigdata:
    der erste “große Knaller” von Netflix war ja (soweit ich weiß) House of Cards. Da hieß es, die Datenauswertung hätten ergeben, dass Politik/Thriller gerne gesehen werden, dass die Zuschauer zudem Kevin Spacey mögen und David Fincher bei jungen Leuten angesehen ist.
    Daraufhin hat man dann die Serie gemacht. Klingt toll: tolle Analyse, erfolgreiche Serie, toller Erfolg.

    Wenn man sich es mal nüchtern anschaut: Aus Krimis und Politik kann man gute Serien machen? Weiß doch jeder Schwede ;). Kevin Spacey ist ein guter Schauspieler? Echt? Und Fincher – der hat doch sogar nur beim Pilot und ein, zwei weiteren Staffeln Regie geführt (wenn ich mich richtig erinnere…). So innovativ, kreativ und überraschend ist der Einfall mit HoC jetzt nicht. Noch dazu ist es ja “nur” ein Remake. Aber es lässt sich natürlich gut verkaufen.
    Bei Amazon muss ich der Kritik recht geben: was einem da Empfohlen wird finde ich meistens auch weder hilfreich noch irgendwie spannend.
    Und Online-Werbung: da sucht man ein mal was und die Suchergebnisse verfolgen einen dann über Wochen. So lange die Algorithmen nicht erkennen wenn ich a) das nicht für mich suche, ich mich b) nur kurz Informieren will oder c) das Produkt schon längst gekauft habe ist das doch nur mäßig sinnvoll…

    Interessanter werden Bigdata-Analyse dann eher in so Fällen wie “Moneyball” oder beim FC Midtjylland. Wenn man mit wenigen Mitteln durch wirklich gute Analysen etwas erreichen kann.

  5. Ich bin als Westfale in München in eine Umschulungsmaßnahme zum Industriekaufmann ausgebildet worden, das war von 98 bis 2000 und hat gefruchtet, bis ich 2004 familiär bedingt wieder ins Münsterland zurückgehen mußte. Dort sind mir von anderen Maßnahmen erzählt worden die nicht so pralle waren. Eine Bürokauffrau ohne Ausbildung an MS-Office und ein Industriekaufmann, in dessen Ausbildung ich wirklich ziemlich auf die Fresse gefallen wäre, mein Abschluss und Prüfungszeugnisse waren immerhin 2 im durchschnitt. Ich schätze einfach, die Bayern können vieles besser, unter anderem auch das. Meine Maßnahme war einfach erste Sahne. Übrigens seit ihr die besten, nicht immer, aber oft. 😉

  6. Auch noch mein Senf zur Homöopathie:

    Marco’s Argumentation griff etwas zur kurz:

    Letztlich gibt es 4 Möglichkeiten, von den Marco eigentlich nur mein 1. betrachtet hat (auch in seiner Kostenbetrachtung).

    1. Patient hat nichts, was Behandlungsbedürftig ist

    1a. Er geht zum Arzt
    Der Arzt wird ihm sagen, dass er nichts hat und dem Patienten geht’s hinterher genauso beschissen wie vorher oder evtl. noch schlechter, weil er sich nicht ernstgenommen oder betreut fühlt.

    1b. Er geht zum Homöopathen
    Der Patient wird ernst genommen, bekommt vielleicht auch noch irgendein Placebo ohne Nebenwirkungen und es geht ihm hinterher besser. Hier mag der Patient sogar besser aufgehoben sein als in 1a. weil der Homöopath mehr Zeit hat und nichts mit Nebenwirkungen an “Medikamenten” im Repertoire hat.

    2. Der Patient hat eine behandlungsbedürftige Krankheit

    2a. Patient geht zum Arzt
    Der Arzt ist hoffentlich auf der Höhe der Zeit und wird dem Patienten eine adäquate Behandlung zukommen lassen bzw. ihn eben an Facharzt oder Krankenhaus überweisen.

    2b. Patient geht zum Homöopathen
    Der Patient bekommt keine Behandlung, weil Homöopath die naturwissenschaftlichen evidenten Krankheitsursachen noch nicht einmal anerkennt.

    Bei 2b. wird die Homöopathie bzw. die “Alternativmedizin” ingesamt halt zum Problem. Prominentestes Opfer war in den letzten Jahren wohl Steve Jobs. Denn der Übergang von 1b/2b. zu 2a. wird wird eben nie funktionieren, weil der Patient zu seinem Alternativmediziner so ein gutes Verhältnis hat und dieser sich eben einbildet er könnte z.B. Krebs mit Globuli oder Bachblüten heilen. Auch fehlen den Alternativmedizinern ja meist schon die Ausbildung und diagnostischen Möglichkeiten überhaupt zu erkennen, wann ein Patient in 2a. fallen müsste.

    Weiterer Punkt in dem Marco Argumentation viel zu kurz griff: Natürlich kann ein Physiker über Globuli sprechen. Schliesslich gibt es ein von den Homöopathen behauptetes Wirkprinzip – dazu kann sich natürlich ein Physiker äussern: Denn was widerspricht allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.
    Wenn wir das weiterdenken, dann geht Marco’s Argumentation dahin, dass wir letztlich Aberglauben bzw. einer Antiwissenschaftlichkeit Tür und Tor öffnen. Das führt dann zu Leuten in der Trump-Administration die den Klimawandel leugnen oder gegen Impfungen sind. Da wird das ganze dann auch zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem, weil sich die Homöopathen/Alternativmediziner grundsätzlich einem naturwissenschaftlichen Erkenntnisprozess verweigern – wie die Leugner des Klimawandels.

    Wo ich mit Marco einer Meinung bin: Das Grundproblem ist die formalisierte Behandlungsplanung durch den Gesetzgeber.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.