Mikro094 Wirtschaftsliterarisches Quartett: Lenny Fischer – Es waren einmal Banker

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Diesmal keine Kapitel, weil Sie in diesem Format IMHO relativ wenig Sinn machten. Zumindest in der ersten Folge, wenn sich noch kein so richtig festes Schema etabliert hat.

Leider ist Anna quasi sofort aus der Leitung geflogen … Auch die Stille so ab Minute drei oder vier geht auf die abgebrochene Aufnahme zurück. Wenn sich das Format bewähren sollte, bekommen die beiden Gäste aus der Schweiz auch noch ein besseres Headset, versprochen (habt ihr endlich wieder einen Anlass, etwas zu spenden …)

Daher nur die Hinweise auf die erwähnten Bücher:

Das besprochene Buch:

Amazon: Leonhard Fischer (Autor), Arno Balzer (Autor) – Es waren einmal Banker: Warum das moderne Finanzsystem gescheitert ist

Weitere empfohlene Bücher:

Amazon: Der große Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen – John Kenneth Galbraith

Amazon: The Big Short – Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte Kindle Edition – von Michael Lewis

Amazon: Club der Diebe – von James B. Stewart

Amazon: Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen – Carmen Reinhart, Kenneth Rogoff

Das Buch für die nächste Folge:

Amazon: Die Donut-Ökonomie: Endlich ein Wirtschaftsmodell, das den Planeten nicht zerstört – Kate Raworth

Die Links sind Amazon Affiliate Links. Wenn ihr darüber kauft, fallen ein paar Groschen für uns ab.

Wir freuen uns – wie immer – über Kommentare. Dieses Mal ganz besonders, weil wir dieses neue Format sicherlich noch zusammen mit Euch weiter entwickeln müssen.

Intro-Music: Title: “Femme Fatale: 30a”; Composer: Jack Waldenmaier; Publisher: Music Bakery Publishing (BMI)

10 Gedanken zu „Mikro094 Wirtschaftsliterarisches Quartett: Lenny Fischer – Es waren einmal Banker“

  1. Interessante Folge. Gerade auch vom Format,aber ich habe nicht ganz verstanden wer eure Kolleginnen waren und was Sie sonst so machen (bzw. warum eure Auswahl für diese Kolleginnen fiel). Eine kleine Einführung hätte da geholfen.

    P.S. Ich werde Ulrich nächste Woche ein Hörerinnenbier zukommen lassen, vll. checkt er mal seine Packstation Ende nächster Woche.

    1. Danke schonmal im Voraus für das Bier 🙂

      Wir werden uns in der nächsten Folge noch alle mal kurz vorstellen. Der Anfang war etwas chaotischer als gedacht, weil es quasi der dritte Anlauf war. Anna ist immer rausgeflogen … Sehr ärgerlich. Irgendwann mussten wir dann aufnehmen, weil wir keinen anderen Termin gefunden haben (und wegen Marcos Urlaub auch keinen anderen gefunden hätten).

      Das Personal kam übrigens ganz einfach zustande: Barbara hatte die Idee zum Format und sie uns (also Marco und mir) vorgeschlagen. Barbara war schon in Folge 21 dabei. https://mikrooekonomen.de/2016/10/21/mikro-021-mikrokredite-mit-barbara-bohr/ Sie ist Ex-Bankerin, jetzt Dozentin an einer Hochschule und kümmert sich um „Nachhaltige und ethische Finanzen“. Sie bloggt auch im Verbaenker-Blog (https://dievorbaenker.wordpress.com/). Und an diesem Blog arbeitet auch Anna mit. Viel mehr weiß ich auch gar nicht. Aber wer auf Empfehlung von Barbara kommt, ist gut. Ich habe da blindes Vertrauen 🙂 Das nur kurz, wir machen das in der nächsten Folge noch mal etwas ausführlicher (und dann auch jedes selber).

  2. Ulrichs erster Kommentar war super. Marcos Antwort zu Ulrichs Kommentar, jetzt wiederholst du alles dreimal, war leider auch eine treffende Beschreibung fuer den Rest des Podcasts. Danach kam leider nicht mehr viel, abgesehen von den Empfehlungen alternativer Buecher – fast so was wie Picks (Kapitelmarke?). Dafuer hat es sich dann aber doch gelohnt bis zuletzt zu zuhoeren.

    Das Format ist ganz nett, aber vielleicht sollte ihr es staerker strukturieren und zum Beispiel die Eingangsstatements vorformulieren und ablesen.
    Fuer Ulrich als Wenigleser ist das Format vielleicht nicht ganz so sehr geeignet. Ich wuerde daher fuers naechste Mal empfehlen, dass ihr Ulrich nach einem ehrlichen, unverbluemten Eingangsstatement rauswerft und dann zu dritt weitermacht. (Vielleicht habt ihr dann auch weniger Probleme mit der Leitung. 🙂 ) Ulrich darf dann zur Bierbesprechung zurueckkommen.

    Jetzt sollte ich vielleicht auch noch was lobendes schreiben: Die Klangqualitaet war sehr gut und ihr hatte auch keine Probleme mit Mansplaning. (Wenn Ulrich mit Hannah podcastet kommt manchmal etwas Mansplaning durch.)

    1. Marco hat auch dreimal gesagt, dass das Buch zu oberflächlich und unpräzise sei und da musste ich auch dreimal darauf hinweisen, dass es ein Einsteigerbuch ist …

      Und ich soll ein ganzes Buch lesen und dann nur ein Eingangsstatement abgeben? Nee, dann mache ich lieber gar nicht mit und geh ins Stadion.

      Zum Mansplaining: In der letzten Folge dürfte Hannah (vielleicht sogar deutlich?) mehr geredet haben als ich … Ich habe mir deine Kritik zu Herzen genommen. Wie auch diese.

    2. Du hast es mit dem Eingangsstatement sehr gut getroffen. Das Statement war frank; offen, aggressive und ehrlich. Du hast den relevanten Hintergrund geliefert und das Buch zerrissen. Das ist sehr unterhaltsam. Am Ende warst du dann derjenige mit dem positivsten Blick auf das Buch. Ich habe mich gefragt, ob das eine Kompensation fuer die Anfangskritik ist und wie ehrlich gemeint das ist.

      Die Dreimal-Kritik war explizit fuer den gesamten Podcast gemeint. Marco hat sich auch sehr oft wiederholt. Vielleicht muesst ihr da eher aufgeben euch gegenseitig zu ueberzeugen. Eine Stunde fuer ein Buch ist auch sehr viel Zeit. Andere Buchbesprechungen sind deutlich kuerzer.

      Zum Mansplaning: Im letzten Podcast war das deutlich besser. Du hast Hannah mehr reden lassen, und ich denke das sollte die Rolle des Moderators sein. Marco macht das mit dir auch zuwenig. Oft ist die Folge mehr ein Monolog von Marco mit gelegentlich Sidekick-Einsprengseln von dir. Das ist aber kein Mansplaning und deswegen weniger offensichtlich.
      Ich mag die Diskussion ueber Tesla auch so sehr, weil du da mehr zu Wort kommst.

    3. Die Verteilung der Gesprächsanteile hängt halt auch immer an den Themen. In viele Dinge, gerade die längeren, liest sich halt nur Eine(r) ein. Und der/die redet dann auch. Bei den Büchern passiert das von meiner Seite aus wahrscheinlich eher selten 😉

  3. Insgesamt ein gutes Format. Ich habe für mich einen Überblick und Eindruck von dem besprochenen Buch bekommen und mich dabei noch unterhalten gefühlt. Etwas Länge im Mittelteil.

    Das Format sollte definitiv beibehalten werden. Das könnte, mit ein wenig Übung auf eurer Seite, ein Klassiker werden.

    Vielen Dank für euren Willen zu experimentieren und neue Wege zu gehen. Ihr seid ein wesentlich Faktor die Staus im Rhein-Main Gebiet erträglich zu gestalten.

    1. Danke für das Lob. Die nächsten Bücher werden sicherlich (hoffentlich) spannender. Und dann werden wir auch etwas mehr Struktur in den Podcast bekommen (und hoffentlich auch Anna in die Aufnahme) …

  4. Das war ein toller Podcast. Ich fand es ein schönes Format. Mir hat gefallen, das Ihr alle drei so verschiedene Blickwinkel auf das gleiche Buch hattet. Ich war immer hin und her gerissen zwischen, ist das Buch jetzt sehr gut oder sehr schlecht. Dadurch war es bis zum Schluss spannend. Und im Laufe des Podcasts wurde das alles immer mehr erleuchtet. Macht weiter so, mehr davon.
    /rb

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