Mikro103 – Simbabwe wählt Timothy Geithner

Hallo ihr Lieben,

denkt bitte daran, dass wir zu Podigee gewechselt sind. Das heißt, die Folgen werden auf dem Blog nicht mehr als Episoden eingestellt, sondern per Webplayer eingebunden. Darunter findet ihr wie gewohnt die Shownotes. Für Nutzer von Podcatchern verbessert sich vor allem die Geschwindigkeit des Feeds und, vielleicht, behebt sich das ein oder andere Problem.

Wir empfehlen euch dringend eure Feeds auf Podigee umzustellen. Zwar leiten wir alle Feeds weiter, aber der direkte Weg ist immer noch der Beste.

Liebe Hörerinnen,
Liebe Hörer,

die Mikroökonomen sind ein unabhängiger Podcast über Wirtschaft, der, wenn die Zeit vorhanden ist, bemüht ist die Themen auszurecherchieren. Wir wollen keine Werbung machen und dauerhaft ein unabhängiges Informationsangebot aufbauen, das die Dinge anders macht. Möglich wird dies erst durch Euch. Vielen Dank dafür!

https://mikrooekonomen.de/spenden/

Nachklapp: Target 2 Salden

Turkemistan

Instantpayment kommt zu den Sparkassen

Zimbabwe

33% Zinsen für einen Kredit

Picks

Intro-Music: Title: “Femme Fatale: 30a”; Composer: Jack Waldenmaier; Publisher: Music Bakery Publishing (BMI)

13 Gedanken zu „Mikro103 – Simbabwe wählt Timothy Geithner“

  1. Hallo,

    ich wollte hier mal eine Lanze für meinen Arbeitgeber (Stadtsparkasse Augsburg) brechen und ein paar Dinge berichtigten.
    Instant Payments sind bei uns z.B. kostenfrei und automatisch im Online-Banking hinterlegt. Über das Kwitt Feature in der App werden die Zahlungen schon länger Instant abgewickelt.
    Da aber Sparkassen immer noch regionale Institute sind macht da jede ihr eigenes Ding. Deshalb auch manche mit eigenen Kosten für Instant-Payments (finde ich auch bescheuert). Meines Wissens ist die Verbandsempfehlung auch kostenfrei anzubieten.

    Gebührenpflichtige Abhebungen am GAA waren soweit ich das verfolgt hab immer nur in speziellen Kontomodellen (stark vergünstigte Konten mit eigenen Modalitäten wie Onlineführung usw.) enthalten. Im Standardkonto wüsste ich bei keiner Sparkasse eine Limitierung.

    Ansonsten wie immer ein Genuss euch zuzuhören.

    Viele Grüße aus Bayern

    1. Meine Sparkasse (Oberhausen) wird Instant Payment (zwar erst ab September) auch kostenlos anbieten. Ein Gedanke, den ich im Podcast nicht geäußert habe: Ich schätze, dass auf Sicht Instant Payment bei allen Sparkassen kostenlos sein wird. Weil es halt zu viel “Infrastruktur” und zu wenig “eigenständiges Produkt” ist. Durch die branchenweit total uneinheitliche Bepreisung nehmen sich die Sparkassen aber jede Chance, diese durchaus coole Produkt mit einer großen Werbekampagne, mit einheitlichen Pressemitteilungen, etc. pp. breit am Markt einzuführen.

  2. @egghat:
    Kostet die Bargeldentsorgung im Supermarkt nicht mehr als die Bargeldversorgung? Ich dachte immer, die wollen kostenlos Bargeld an Kunden auszahlen, damit sie am Abend weniger Entsorgen muessen.

    1. Guter Gedanke. Ist sogar wahrscheinlich, dass an den Supermarktkassen deutlich mehr Geld eingezahlt als abgehoben wird. Dann würde es die Supermärkte gar nichts kosten.

      Die Rechnung gilt natürlich nur so lange wie die Leute das Geldabhebe-Angebot kaum nutzen …

    2. Der Shopblogger (Björn Harste, selbstständiger Lebensmittel-Einzelhändler in Bremen) schreibt zu dem Thema: „Kostet mich natürlich die Gebühren für die Transaktion, aber dafür verringert sich der Bargeldbestand nicht unerheblich. Das ist es mir wert…“
      https://www.shopblogger.de/blog/archives/17603-Bargeld-ohne-Mindesteinkauf.html

      Nach Inbetriebnahme eines neuen Kassensystems gab es dann einen Nachklapp mit der Überschrift „Mindestumsatz für Bargeldauszahlung?“, in dem Harste auch Vorgaben der BaFin zu dem Aspekt Zahlungsdienste zitiert.
      https://www.shopblogger.de/blog/archives/20174-Mindestumsatz-fuer-Bargeldauszahlung.html:

    3. Du muss man dann halt mit der Werbung das so steuern, dass etwa die richtige Menge an Geldabhebungen erfolgt.

  3. Ich stimme Thomas zu. Beim Geldautomat muss das Bargeld nicht aufwändig zum Automaten gebracht werden. Bei der Supermarktkasse ist es andersherum sie hat Ende des Tages zu viel Bargeld und das muss abtransportiert werden. Daher sind kostenfreie Abhebungen eine Möglichkeit diese Last zu reduzieren. Es wird dabei nur für Girokartenzahlungen angeboten, ich gehe davon aus (Vermutung, kein Wissen), dass bei Zahlung über Kartengestütztes Lastschriftverfahren die Kosten nicht %ual am Betrag bemessen werden, so wie es bei Kartenzahlungen der Fall ist. Dann wäre ein höherer Betrag keine zusätzliche Belastung.

    1. Ich klappe das mal in der nächsten Folge des Podcasts nach.

      Ich kann mich leider an die Details aus dem Paymentundbanking Podcast erinnern; die hatten den Anbieter des Verfahrens mal im Interview da.

      Deine Überlegungen (und die von Thomas) sind auf jeden Fall besser als meine …

    2. Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Unterschied zwischen PIN-Eingabe und Unterschrift (Lastschrift) ist, dass bei Ersterem die Kontodeckung geprüft und der verfügte Betrag gesperrt wird. Lastschriften können immer noch zwei Tage später platzen und dann ist der Supermarkt 200€ out-of-pocket :/

  4. Hallo.
    Bin sehr traurig, dass ihr eure Bierpicks auf nächste Woche verschoben habt 😉
    Themenvorschlag. Was haltet ihr von den ganzen spin offs in letzter Zeit? Siemens (medizintechnik), dt Bank (mit dws), dowdupont in 3 Teile, conti jetzt auch in 3 Teile. Börsenspielchen oder bringt das auch was für die Unternehmen, Mitarbeiter etc? Eure Meinung wäre interessant…

  5. Ja hab dein Review letzte Woche gehört.. Im Sinne von :”oligarchen machen das beste ipa” 😀

    Habt ihr noch eine Meinung zu meinem Themenvorschlag zu der M&A und spinoff Welle der letzten Jahre? Folge von QE?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.