All posts by Barbara Bohr

Die andere Kollektivierung

Geht Kollektivierung auch ohne Staat? Die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom meint: ja, durchaus. Wir diskutieren ihre Ansätze in der nächsten Buchkritik der Mikroökonomen. Die Debatten der letzten Wochen um die Vorschläge Kevin Kühnerts zeigen: Kollektivierung wird mit Zwangskollektivierung von Privateigentum gleichgesetzt....

24. Mai 2019/ kein Kommentar

Eine neue Wertlehre für die Wirtschaft

Als Peter Altmaier seine Industriestrategie 2030 neulich vorstellte, formulierte das Bundeswirtschaftsministerium defensiv und vorsichtig: Sie (die Industriestrategie, Anm. B.Bohr) definiert, in welchen Fällen ein Tätigwerden des Staates ausnahmsweise gerechtfertigt oder gar notwendig sein kann, um schwere Nachteile für die eigene...

7. April 2019/ kein Kommentar

Rainer Zitelmann: «Für mich ist ’neoliberal‘ ein Ehrentitel»

Flott und kurzweilig schreiben kann er, der Herr Dr. Dr. Rainer Zitelmann. Und provozieren kann er auch, was man bereits an der Headline sieht. Das Zitat stammt aus einem Interview, das er dem Magazin Telepolis gegeben hat. In der neuen...

4. Februar 2019/ kein Kommentar

Talebs Vision vom guten Leben

„Wer redet, sollte auch handeln, und nur wer handelt, sollte reden.“ Das ist die zentrale These des neuen Buchs von Nassim Nicholas Taleb: «Das Risiko und sein Preis: Skin in the Game». Nur wer für die Risiken seiner Taten persönlich...

5. Dezember 2018/ kein Kommentar

Neue Regeln für neue Städte?

Im nächsten Wirtschaftsliterarischen Quartett bei den @mikroeokonomen werden wir Titus Gebels Buch Freie Privatstädte. Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt diskutieren. Gebel entwickelt im Text die libertäre Vision einer Stadt als Privatunternehmen, in der die Bürger mit dem Betreiber...

11. Oktober 2018/ kein Kommentar