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6 Kommentare

  1. Bitte kommentiert … (Platzhalterkommentar weil ich sonst keine Mails bekomme, wenn hier jemand was schreibt)

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  2. Zu IQ Options:
    Bei vielen Anbietern von CFDs und solchen Finanzwetten gab es immer wieder Geruechte, dass sie die Positionen ihrer Kunden gar nicht am Markt absichern. Die Kunden spekulieren mit zu hohen Hebel und gehen frueher oder spaeter eh pleite. Die 82% klingen da eher schon niedrig.
    Wenn das der Anbieter geschickt macht und irgendwie die paar Prozent erkennt die dauerhaft ins Plus kommen, dann kann er viel mehr verdienen als mit den Provisionen alleine.

    Dazu kommt noch, dass alles sehr intransparent ist. Wo kommen die Kurse her? Bei den 30s Zeitverzoegerung am Ende wuerde ich vermuten, dass sie einfach 15s alte Kurse einer Boerse einkaufen und darauf dann ihr Roulette aufbauen. Die 30s brauchen sie dann, damit niemand den Ausgang des Roulettes vorhersagen kann. (Ich kenne jemand, der hat in den 90ern richtig Geld verdient, weil die Kurse des CFD-Anbieters alt waren. Jedenfalls solange bis sie ihn von der Plattform geschmiessen haben.)

    Ich glaube auch nicht, dass ein Demokonto hilft – da gar es doch auch schon Skandale mit gefakten Kursen im Demokunde, die dem Kunden vorgaukeln er haette eine erfolgreiche Strategie, die dann aber zufaellig mit echtem Geld nicht funktioniert.

    Zu den 88% Trefferquote:
    Zeigt mir einen Deutschen und ich sage euch mit 85% Trefferquote ob er oder sie homosexuell ist. Wie ich das mache, ich sage einfach immer heteorsexuell. Da sich nur 9.4% der Maenner und 19.5% der Frauen vom gleichen Geschlecht erotisch angezogen fuellen (https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Demografische_H.C3.A4ufigkeit) sollte ich damit auf 85% Trefferquote kommen.
    Nun machen die den ganzen Aufwand mit Facebook und Big-Data, nur um weitere 3% richtig einzuschaetzen?

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    1. Zu IQ Options sage ich nicht viel mehr, als dass das Wettanbieter sind und die machen nur Spaß, wenn es um Fußball geht und man kleine Beträge einsetzt … Zum Rest muss Marco was sagen. Alles was du beschreibst, erinnert an die Poker“schulen“, bei denen es auch nur darum geht, den Leuten irgendwann das Geld aus der tasche zu ziehen …

      Zu den 88%: So wie du haben einige die Statistik gelesen. Das ist IMHO aber falsch. Im Sciblogs Artikel, der oben verlinkt ist, ist der wichtigste Kommentar (ohne genügend Ahnung von Statistik zu haben und auch ohne zu wissen, was CA da treibt und welchen Wert die genommen haben) dieser: http://scilogs.spektrum.de/fischblog/pers-nlichkeitseigenschaften-mit-facebook-likes-vorhersagen-echt-jetzt/#comment-37169

      Es wird also mit 88%iger Wahrscheinlichkeit ein Schwuler als Schwuler erkannt. (und nicht ein Hetero als Hetero, das wäre ja einfach, da ist mit reinem Raten schon fast bei 88%).

    2. Ich habe den Artikel (http://www.pnas.org/content/110/15/5802.abstract) jetzt mal gelesen. Ich glaube, man kann das nicht mit „2012 erbringt Kosinski den Nachweis, dass man aus durchschnittlich 68 Facebook-Likes eines Users vorhersagen kann, welche Hautfarbe er hat (95-prozentige Treffsicherheit), ob er homosexuell ist (88-prozentige Wahrscheinlichkeit), ob Demokrat oder Republikaner (85 Prozent).“ zusammenfassen.

      Inbesondere muss es heissen „ob er homosexuell ist (88%), ob sie homosexuelle ist (75%) …“. Und eigentlich sind das ueberhaupt keine Prozentzahlen.
      Ausserdem, die 88% sind keine Wahrscheinlichkeit in Form von ich ziehe eine Person und die Antwort ist in 88% richtig. In Wirklichkeit sind die 88% der ROC, also ein Mass fuer die Guete einese Algorithmus. Abhaengig von der Menge der erlaubten false-positive bekommt man eine bestimmt Menge an false-negative.
      Raten ergibt hier einem Wert von 50%. Ich habe das leider falsch interpretiert.

      Wenig spaeter wird der Artikel sogar noch schlechter.
      Der Satz „Sogar, ob die Eltern einer Person bis zu deren 21. Lebensjahr zusammengeblieben sind oder nicht, lässt sich anhand der Daten ablesen.“ ist unsinn. Mit Hilfe der Likes bekommt man den Wert nur reinen Ratens von 50% nur auf 60%, was ziemlich schlecht ist. Das ist in meinen Augen ein Beispiel, dass zeigt, dass man nicht alles ueber eine Person erfaehrt.

  3. @SPON: ich finde die Idee mit Laterpay bisher gar nicht so verkehrt. Hin und wieder lese ich dort Spiegel PLUS-Artikel, die ich auch oft interessant finde. Z.B. jetzt im Rahmen der Football Leaks.
    Aber: Ich lese hin und wieder auf der Arbeit, ich lese zu Hause am PC, ich lese auf dem Handy und auf dem Tablet. D.h. dass ich bis heute auf keinem der Geräte die 5 €-Schwelle erreicht habe, denn so viel spannendes gibt es da bisher ja auch noch nicht und bei 39 Cent/Artikel… Zum Thema Zahlungsabwicklung kann ich also noch nichts sagen. Grundsätzlich hätte ich aber kein Problem damit, dann was zu zahlen.
    Blendle-Kunde bin ich auch. Das nutze ich aber mittlerweile nur noch sehr gezielt, wenn ich bestimmte Artikel lesen will, über die berichtet wird. Den Ton des Blendle-Newsletters finde ich grausam.

    @GLS Bank: war jetzt nicht Thema, aber die außerordentliche GV hat stattgefunden: ~80% haben sich für den GLS-Beitrag ausgesprochen. Demnächst also zusätzliche 60 €/Jahr. Das nur zur Info. Die Informationspolitik auf Twitter ist bei denen in letzter Zeit etwas dünn.

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    1. Es gibt einige gute Payment-Ideen, das Problem ist nur, dass bis auf Blendle nichts eine relevante Verbreitung erreicht hätte. Und ja, der Ton im Blendle-Newsletter ist grauenhaft … Hab mich darüber schon mal beschwert, die finde es okay und haben wahnsinnig gute Klickraten (die lassen sich dafür feiern). Irgendwie hatte ich gedacht, dass man mit Qualitätsjournalismus andere Menschen anspricht als Lokus Online (und Konsorten). Nun ja.

      Das mit der GLS Bank habe ich mitbekommen, musste ich auch selber nach suchen (ein Blogeintrag gab es dazu auch nicht; man musste in die Presse-Abteilung ……). Trotzdem danke für den Hinweis, das werden wir als News nachreichen.

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