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17 Kommentare

  1. 1. Danke für die lange Folge.
    2. Mal wieder was gelernt. Siehe weltpostverein und China.
    3. Super Bier pick von Ulrich. Koelt. Nix mehr zum streiten im Rheinland und der weltfriede ist greifbar 😉

    Schöne Folge 🙂

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    1. Danke für das Lob.

      Das mit dem Weltfrieden ist natürlich ein Argument für Költ. Womöglich das einzige 😉

  2. Ach, gebt es doch zu: Ihr mögt den Newsletter von Finanz-Szene doch nur, weil sie das gleiche WordPress-Theme nutzt wie ihr. 😉

    Aber danke für den Tipp. Hab ich gleich mal abonniert und bin gespannt, was der so kann.

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    1. oh… oh! ach… hast ja recht. :o(

  3. Ulrichs Tonspur übersteuert und clippt in dieser Folge leider wieder die ganze Zeit. Das ist wahrscheinlich auch etwas, das in der Nachbearbeitung gar nicht mehr verbessert werden kann, da muss das Mikrofon besser eingestellt werden.

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    1. Ich bin wohl bei einem meiner Hustenanfälle (hust hust) an den Mikrobügel bekommen. Ich habe das während der Aufnahme auch schon bemerkt, mich aber nicht getraut, das im Reaper neu auszupendeln (weil mir unklar ist, ob Auphonic das wieder ausbügeln kann, oder ob ich dann vor dem Neueinstellen zu leise bin. Auphonic kann das glaube ich korrigieren, aber das muss ich noch mal nachlesen). Sorry.

    2. Die andere Möglichkeit wäre natürlich, die Spuren einfach auf „im Zweifelsfall zu leise“ einzustellen und dann über Reaper die beiden Spuren einzuleveln. Abhören und Schneiden ist nämlich auch sehr nervig, wenn die beiden Spuren unterschiedlich laut sind.

    3. dieses ganze rumgebügel ist doch keine lösung. als nächstes spendensparziel nehmen wir ein ordentliches headset für ulrich!

      mfg
      mh

    4. Dann hab ich ja wieder das blöde Mischpult auf dem Tisch rumstehen und womöglich auch die ganzen Einstrahlungen wieder … Hmmm hmmm …

  4. Ich wundere mich, dass Ulrich sich so über die Statistik zur Versorgungssicherheit wundert. Bzw darüber, dass sie trotz der erneuerbaren Energien nicht schlechter geworden ist. Weder hier noch in Dänemark. Das liegt ganz banal daran, dass es bisher (meines Wissens) noch keine deswegen gab, weil die Netzbetreiber das ausregeln konnten. Aber dass heute mehr geregelt werden muss als früher habt ihr ja erwähnt.

    Die Gründe für Stromausfälle haben sich über die Jahre nicht verändert. Sind ausfallende Betriebsmittel (Trafos und Kabel) im Verteilnetz, äußere Einwirkungen (Stürme, Blitze, Bodo mit dem Bagger, Tiere wie Ratten oder Vögel in Umspannwerken) oder Fehlschaltungen.

    Wenn es wegen der erneuerbaren Energien Aufälle gibt, dann werden sie überregional sein. So groß, dass sie in der Tagesschau kommen. Wir der Ausfall 2006: https://de.wikipedia.org/wiki/Stromausfall_in_Europa_im_November_2006 Wo es zwar ohne den Leistungsüberschuss durch Windeenergie in Norddeutschland keine Probleme gegeben hätte, aber EON hats halt verbockt, weil sie die falschen Schaltungen vorgenommen haben.

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    1. „soooo“ wundere ich selber mich ja nicht, ein ganzer Teil des Wunderns stammt von den Netzbetreibern, die ja schon seit 5 Jahren erzählen, dass jetzt aber wirklich bald das Stromnetz zusammenbrechen wird. Dänemark hat mehr als einen Tag im Jahr 100% des Stromverbrauchs über Wind gedeckt. Das ist schon eine Herausforderung.

      Das „Wundern“ ist eher ein Interesse daran, wie und was Dänemark macht, um das Netz stabil zu halten. In Deutschland wird ja recht viel abgeschaltet (http://www.dongenergy.de/de/unser-angebot/demand-response-management/know-how/abschaltbare-lasten-ablav), wenn zu wenig Strom da ist. Ob Dänemark das auch macht? Haben die eine bessere Sektorenkopplung und machen aus Strom z.B. einfach Fernwärme? Exportieren die den Strom einfach? Kooperieren die vielleicht massiv mit Norwegen und pumpen den Strom als Wasser den Berg raus?

    2. Leider kenn ich mich da zu wenig aus. Grundsätzlich haben die Dänen die selben Möglichkeiten wie die deutschen Netzbetreiber. Bis auf Pumpspeicher natürlich. Gemäß der UCTE-Richtlinien müssen sie Primärregelenergie proportional zur Erzeugungsleistung vorhalten. Das ist viel weniger jeder einzelne der 4 deutschen Netzbetreiber vorhalten muss, weil sie kleiner sind. Letztlich haben die Dänen noch die Verbindungen nach Deutschland, Norwegen und Schweden und können im Notfall daher Hilfe bekommen. Ich kenne aber die Leistungsfähigkeit der Verbindungen nicht und müsste erst recherchieren.
      Da kann ich nur spekulieren, weil

  5. Danke für die Sendung! Kurze Ergänzung noch zum Silicon Valley, da ich dazu kürzlich eine Recherche gemacht habe und doch recht überrascht war. Obwohl die Unternehmen da natürlich besonders öko sein wollen, haben sie bisher keine Chance, an europäische Ökobilanzen heranzukommen. Hauptgrund ist der Verkehr. Zunächst ist die gesamte Bay Area ein einziger suburbaner Raum. Im Vergleich: Um eine ähnlich geringe Dichte zu haben, müsste eine Stadt wie Berlin auf einer zehn mal so großen Fläche verteilt sein. Hinzu kommt die extreme Fragmentierung des ÖPNV in mehrere Dutzend Verkehrsunternehmen. Entweder diese werden subventioniert und müssen dann unrentable Strecken betreiben (z.B., weil durch eine Blase ein eben mit teurer Trasse angeschlossenes Entwicklungsgebiet plötzlich wieder Wüste ist) oder sind völlig überlastet. Hinzu kam lange, dass das Wohnen in der einzigen richtigen Stadt der Gegend, also San Francisco, sehr attraktiv war. Deshalb haben die großen Tech-Konzerne ein jeweils eigenes Luxus-Busnetz für ihre Angestellten eingerichtet, das lange zum Symbol der sozialen Ungleichheit dort geworden ist (https://en.wikipedia.org/wiki/Google_bus_protests). Das System scheint nun aber auch für die Unternehmen dort derart ineffizient und lästig zu sein, dass sie inzwischen anfangen, ihre eigenen Städte zu bauen: http://www.businessinsider.com/facebook-building-employee-housing-silicon-valley-headquarters-2017-7 … erinnert interessanterweise an die Städte der Großunternehmen des 19./20. Jahrhunderts. Zumindest für ihre eigenen Mitarbeiter dürften diese Unternehmen also das Wohnproblem lösen und vielleicht auch ökologischere Lösungen finden, was Pendelstrecke, Schienenverkehr usw. angeht. Allerdings wird es die Spaltung weiter vergrößern zwischen denen, die bei einer handvoll Tech-Giganten arbeiten und denen, die das nicht tun. Gerade für die elementaren gesellschaftlichen Probleme wie Verkehr und Wohnen hat man im Silicon Valley, so mein Eindruck, also weder Interesse, noch ein Händchen.

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  6. Zum Thema SSL-Zertifikate: Es ist richtig, dass die kostenlosen Zertifikate von Let’s Encrypt nur 3 Monate gültig sind, aber der Sinn dahinter ist, dass man die Möglichkeit nutzt, den Renewal zu automatisieren (Let’s Encrypt hat dafür extra ein eigenes Protokoll entwickelt). Im Prinzip muss man sich das nur einmal konfigurieren und hat dann ohne weitere Arbeit für immer gültige, kostenlose Zerifikate.

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  7. SSL-Zertifikate: Für unseren Podcast haben wir letztes Jahr Let’s Encrypt probiert. Das hat an sich gut funktioniert. iTunes hat das aber nicht akzeptiert. So sind wir dann zu namecheap.com gegangen. Da hatte das so ca. 15€ gekostet. Auf jeden Fall nicht diese 60€, die andere Anbieter dafür wollen. Genau weiß ich das demnächst, weil ich es nach einem Jahr nun bald erneuern muss.

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