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6 Kommentare

  1. Ich habe neulich gelernt, dass es eine afrikanische Währungsunion mit 14 Ländern gibt. Mir war das bisher völlig unbekannt. Vielleicht könnt ihr das mal zum Thema machen?
    Ich habe mich mit einem Senegalesen unterhalten der eher dagegen war, ich habe aber nicht verstanden was das Problem ist. Ist es der politische Einfluss Frankreichs der dadurch gestärkt wird? Oder gibt es wirtschaftliche Gründe die dagegen sprechen?
    Der Kurs der Währung ist an den Euro gekoppelt, ist das ein Problem?

    Außerdem wünsche ich mir eine genauere Erklärung zu den gekoppelten Währungen. Ihr habt das einmal auch ganz kurz im Bezug auf China erwähnt und dass das mit dem Status eines Entwicklungslandes zusammenhängt. Warum?

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    1. Uh, interessantes Thema. Davon höre ich aber auch zum ersten Mal.

      An den Euro gekoppelt? Das hört sich jetzt aus dem Bauch heraus nicht wie die beste Idee an. Aber dazu müsste man sich mal die Rahmenbedingungen anschauen (Handelsbilanz, etc.).

      Zu China: Haben wir die Dollar-Kopplung mit dem Status als Entwicklungsland erklärt? Hmm, wenn ja, war das etwas undifferenziert. Was (zumindest von mir) gemeint war: China (weil noch irgendwie als Entwicklungsland einsortiert (die haben einen komischen Zwischenstatus, den ich aber nicht genau verstehe)) wird von der WTO Sonderbehandlung eingeräumt. Dadurch sind China bestimmte Handelsbarrieren erlaubt, damit sich dahinter eine lokale Branche entwickeln kann. Das hat China bekanntermaßen massiv genutzt. Teilweise direkt (zB über die Joint Venture Pflicht für ausländische Automobilfirmen), teilweise indirekt über die „Große Firewall“, die defakto alle westlichen Internetgiganten draußen gehalten hat. Die Währungskopplung dürfte aber mit den WTO Regeln nichts zu tun haben. Da darf (glaube ich) jedes Land tun, was es will. Ob es sinnvoll ist oder nicht.

    2. Wir haben deine Frage in die neue Folge reingenommen. Wird gleich fertig.

  2. Hanna hat bei Minute 36 leider nicht Recht in de Aussage, dass man so etwas davor noch nicht gemacht hat. Gregory Clark ist der Urvater der Ungleicheitsforschung für die multigenerative Mobilität und hat bereits vor einigen Jahrzehnten ähnliche Forschungen mit Familien mit dem Namen „Pepys“ in UK angestellt oder anderen Familien in Japan angestellt.

    http://old.econ.ucdavis.edu/faculty/gclark/papers/Clark%20Cummins%201800-2011%20Revision2.pdf

    Paper dazu.

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    1. Danke.

      (Hat Hannah gesagt, dass das noch nie jemand gemacht hat? Vielleicht war das etwas verkürzt, ich habe das persönlich auf Deutschland bezogen. Hannah spricht ja explizit von einer Studie in Schweden, mit der verglichen wird).

      Interessanter Link auf jeden Fall, leite das mal an Hannah weiter. Schreit nach Nachklapp in der nächsten Folge mit Hannah.

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