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6 Kommentare

  1. Eine schöne und sehr interessante Folge und ein toller Buchvorschlag, das werde ich mir mal anschauen.

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  2. Eine sehr gute Analyse des Merkel-Interviews sowie insgesamt und interessante Folge. Ich stimme euch prinzipiell zu, dass Merkels Antwort sowohl vom Format, wie auch vom Inhalt deutlich hinter Macrons Aufschlag zurückbleibt. Ob man davon reden kann, dass Deutschland eine „Bremse“ auf der EU-Ebene ist, weiß ich jedoch nicht. Im DLF-Politikpodcast (sehr empfehlenswert: http://www.deutschlandfunk.de/folge-45-g7-breite-front-oder-jeder-gegen-jeden.3397.de.html?dram:article_id=419718) wurde zutreffend bemerkt, dass es ja viele EU-Staaten gibt, die noch deutlich weniger Reformen wollen als Deutschland. Von daher könnte es strategisch durchaus klug sein, hier eine moderate Position einzunehmen, um dann am Ende einen gesamteuropäischen Kompromiss auszuhandeln, anstatt gleich mit Frankreich eine sehr „extreme“ Position einzunehmen, die dann von einigen anderen Staaten kategorisch blockiert wird.

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  3. Eine interessante Analyse über Merkels EU-Kurs, Hannah wie immer recht scharfsinnig. Danke!

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  4. Maxi(milian) Karasz 25. Juni 2018 um 20:57

    Bei der Buchempfehlung wurde in einem Nebensatz der Tauschhandel als Vorläufer des moderneren Wirtschaftens mit Geld erwähnt. Dabei fiel mir ein, daß ich vor Jahren mal David Graeber’s „Debt – the first 5000 years“ (https://en.wikipedia.org/wiki/Debt:_The_First_5000_Years) gelesen hatte. Dort gibt es ein ganzes Kapitel zu Thema (The Myth of Barter). Wie der Name schon suggeriert ist er anderer Meinung. Es geht ihm dabei nicht darum, dass es Tauschhandel gar nicht gibt, sondern dass es scheinbar keine historischen Belege für eine auf Tauschhandel basierende Wirtschaft gibt (zumindest nicht im großen Stil). Er zitiert dazu
    „The definitive anthropological work on barter, by Caroline Humphrey, of Cambridge, could not be more definitive in its conclusions: “No example of a barter economy, pure and simple, has ever been described, let alone the emergence from it of money; all available ethnography suggests that there never has been such a thing.”“
    (Ich nehme an er zitiert hier aus „Barter, Exchange and Value“).
    Ich gehe jetzt mal bei Anthropologen davon aus, dass sie Geschichtliches gut recherchieren können (und das auch tun), deswegen ist das evtl eine interessante Randnotiz. Wenn jemand ein offensichtliches Gegenbeispiel parat hätte wäre das natürlich auch spannend.

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    1. interessant, danke für den hinweis. wobei ich vermute, dass es keine explizit durchdachte ökonomie war, sondern eine begebenheit. das erklärt dann auch die schwache quellenlage.

      the myth of barter

      https://www.theatlantic.com/business/archive/2016/02/barter-society-myth/471051/

  5. Das Kinderbuch unser Geld und die Wirtschaft habe ich für meinen 8 jährigen Sohn gekauft, es hat mir von Anfang an gefallen, nicht zu viel Text, und schöne Erklärungen für Kinder. Ich glaube wir werden noch oft darin blättern. Ich finde da sind Sachen drin, die selbst für 10 jährige noch interessant sein könnten…

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