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12 Kommentare

  1. Ein LNG Terminal kann sich für ein Land auch lohnen, wenn es nicht ausgelastet wird. In Litauen (https://enmin.lrv.lt/en/news/lng-terminal-in-klaipeda-to-remain-the-main-leverage-over-gas-prices-after-2024) wird erwartet, dass Gazproms Preise höher wären ohne das Terminal. Ich glaube mich zu erinnern, dass Gazprom die Preise auf europäisches Niveau gesenkt hat als das Terminal eröffnet wurde. Da lohnt sich dann auch eine Investition wenn sie selbst nicht ausgelastet wird.

    Für Deutschland funktioniert das aber vermutlich nicht, da Deutschland sehr günstiges Gas von Gazprom bekommt.

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    1. guter punkt. deswegen ist es strategisch nicht dämlich. auch in sachen diversifikation (und sei sie nur potenziell) ist das alles ok.

      mfg
      mh

  2. LNG-Terminal klingt so technokratisch, lasst es uns doch einfach EÜA-Terminal nennen. Exportüberschuss-Ausgleich-Terminal 🙂

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    1. Nur mit Rohstoffen hat Deutschland seinen Überschuss noch nie ausgeglichen …

      (Und jetzt würde es ja auch nur um den Ersatz von russischem Gas durch Gas aus den USA oder Katar (etc) gehen …)

  3. Beim Thema Brot musste ich an Kwas denken: https://de.wikipedia.org/wiki/Kwas
    Leider sind die Kwas-Getränke, die ich hier in Deutschland bisher so kaufen konnte, eher Limonaden mit Kwas-Geschmack und weniger nah am „richtigen“ Kwas dran.

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  4. Zu Website:
    Dass ich scrollen muss um zum Player zu kommen ist schon suboptimal. Ich würds Logo komplett rauswerfen und versuchen die oberste Zeile und die Zeile „Startseite, Episoden, etc.“ in eine Zeiel zu quetschen. Oder als Overlay über den Episodenheader.

    Dass die Pick oberhalb der Shownotes sind und dass man die Shownotes erstmal einblenden muss gefällt mir auch nicht.

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    1. danke. wir gehen da nochmal ran!

      mfg
      mh

    2. Das mit den Picks und Shownotes sehe ich auch so.

      Der Button für das Ein- und Ausblenden der Kommentare ist übrigens auch falschrum beschriftet. 😉

    3. danke, das korrigieren wir.

      mfg
      mh

  5. 1. Beileid in Sachen Rechnertod. Außerdem gute Rücken-Besserung. Und dass einer der Top5 blödesten Arbeitstage des Jahres dennoch zu verkraften gewesen ist.

    2. Die erste halbe Stunde fühlt sich… ziemlich… gemächlich… an. Es kann an meinen Kopfschmerzen gelegen haben, dass ich in meiner konkreten Hörsituation überempfindlich in Sachen Zeit war. Das soll auch nichts und niemanden dissen. Das LNG-Thema stand aber bezüglich gewisser Details auf wackligem Fundament, etwa in welchem Bundesland Brunsbüttel liegt (nicht Niedersachsen), sowie dem Jade-Weser-Port Wilhelmshaven und der dafür zwar auszubauenden, aber vorhandenen Bahnstrecke (was bei der Bürgerschaft hier in OL ein ganz heißes Eisen ist). Das Ganze hätte insofern geraffter erörtert werden dürfen. Hätte hätte. Ich wollte es nur neunmalklug anmerken.

    3. Den Schnittmuster-Pick fand ich super. Den Glitzermantel auch. Meine Mutter hatte seinerzeit viele Sachen für die Familie selbst geschneidert, was ich aber wegen einer unheiligen Mischung aus Genderdings und mangelndem Interesse nicht aktiv übernommen habe. Stets funktional in Sack & Asche gehüllt erziele ich definitiv keine Stil-Punkte, und so stand ich mal, aus Gründen, im örtlichen Textilienfachhandel und wurde exakt so herablassend bedient, wie es umgekehrt Frauen* im Technikfachhandel vermutlich leider auch zustößt. Insofern: Falls Hannah weiterhin aus ihrem Metier picken mag, würde ich das sehr begrüßen, allein schon um die Terminologie durch beiläufiges Darüber-Sprechen-Zuhören nähergebracht zu bekommen.

    4a. Überhaupt ist es extrem erfreulich, nicht nur in dieser Folge, sondern auch früher bereits, von einer Expertin in Sachen Entwicklungshilfe/wirtschaftliche Zusammenarbeit/Fair Trade zu lernen. Das ist ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal der Mikroökonomen.

    4b. Das ganze Themenfeld erscheint als ein Fass ohne Boden, und gehört unbedingt ständig und mehr thematisiert, weil alles mit allem zusammenhängt: Wenn Berater zu ihrem eigenen Vorteil absahnend beratend die ach-so-knappen Geldströme lenken wollen. Wenn Bedürftigkeitsprüfung und Targeting mehr Komplexität bedeuten und mehr Ressourcen in der Verwaltung binden, als am Ende bei den Empfänger:innen ankommt. Wenn das Gießkannenprinzip verunglimpft wird, obwohl im Garten nach dem Gießkannenprinzip so einiges wächst; vor allem in zwar sehr warmen, aber dürren Zeiten wie dieses Jahr. Wenn dann so einiges wächst, aber es ein Überangebot, oder umgekehrt Ernteausfälle, gibt und eine agrarische Gesellschaft unter den volatilen Rohstoffpreisen leidet. Wenn sie ihr Angebot daraufhin diversifiziert und sie von wohlhabenden Konsument:innen zum gegenseitigen Vorteil dabei unterstützt wird. Wenn bestimmte Meinungsführer das moralisch überhöhen, erst skandalisieren, dann aktionistisch aufrüsten und damit ihr eigenes soziales Kapital als *Big Men* aufzustocken trachten. Wenn der diversifizierte Markt daraufhin wieder verschwindet. Wenn sich daraufhin Menschen zu Fuß aufmachen in eine hoffentlich ökonomisch solidere räumliche Situation. Wenn bestimmte Meinungsführer das wiederum moralisch überhöhen, skandalisieren, sich bedroht fühlen und selber drohen, die Waffen zücken, etc. pp. ad nauseam…

    4c. … dann wird klar, dass man den ganzen Scheiß nicht auf der Ebene lösen kann, auf der man für gewöhnlich darüber spricht: Nämlich nur kleinräumig an Epiphänomenen orientiert, also dem Metier der Reflexmedien und Tagespresse, die dann jeden Tag was zu schreiben und zu twittern haben. Um das Thema stattdessen mit langem Atem und der gebotenen Gründlichkeit zu beleuchten braucht es Wissenschaft und eine unabhängige Presse wie diesen Podcast.

    4d. Interessieren würde mich ergänzend noch der Zusammenhang zwischen Fair Trade und Kartellbildung: Wie kann man faire (Handels-)Beziehungen garantieren ohne Preisabsprachen? Wie könnte das bei Ausweitung des Fair-Trade-Gedankens skalieren? Stößt man da prinzipiell an die Grenzen des Markt-Paradigmas, oder gibt es elegante Auswege? Die Grundfrage, was Fair eigentlich bedeuten kann, habt ihr bereits anklingen lassen.

    5. Gerd Müller ist echt ein Allerweltsname; prominente Gerhard Schröder-s etwa gab es ja auch nicht nur einmal. Off topic: Das nun für die Mikroökonomen-Seite entwickelte WordPress-Framework könnte auch für WRINT interessant sein, wo gleichermaßen viele schöne Inhalte strukturarm im Archiv versumpfen. Herr Klein hatte schon mal angemerkt, dass er diesem Wust einigermaßen überfordert gegenüber steht. Vielleicht kann da Gerd Müller mal die wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern…? — Das große Logo oben auf der Startseite würde sich tatsächlich in deutlich kleinerer Form in einer der Leisten gut machen, so wie Marco es vorschlug.

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    1. zu 2.: Der Rechner-Tod bedeutete auch fehlende 3h Einlesezeit. Was sich in dem Part niederschlug. Sorry.

      Dafür haben wir in der neuen Folge das Rauschen bei der Aufnahme per Laptop in den Griff bekommen. Wir tasten uns überall ran.

      Mit freundlichen Grüßen
      mh

  6. Meine (scheinbar) etwas langwierigen Ausführungen bzgl der Häfen und der Bundesländer sollte eigentlich auf 2 Punkte hinausführen: oft ist die Standortwahl weniger von Wirtschaft und Ratio geprägt , sondern mehr von Politik. Und der etwas überraschendere Punkt (den ich im Podcast dann wegen allgemeinerer Abschweifungen nicht gemacht habe): ich halte es durchaus für möglich, dass Deutschland mehr als ein Erdgas-Terminal bekommt. Auch wenn das eigentlich (wie auch das erste) komplett überflüssig ist; in Rotterdam und zeebrügge (?) ist massig Kapazität vorhanden; da stehen mehr als 90% leer).

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