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SVR Jahresgutachten
SVR: VOR WICHTIGEN WIRTSCHAFTSPOLITISCHEN WEICHENSTELLUNGEN
SVR: KURZFASSUNG DES JAHRESGUTACHTENS 2018/19 (PDF)
SVR: JAHRESGUTACHTEN 2018/19 – Gesamtausgabe
SVR Jahresgutachten – Spezial Gesundheit

Our World in Data: Link between health spending and life expectancy: US is an outlier
MC Plickert disst den Wirtschaftsweisen Truger
Netzwerk Wissenschaftspolitik in der *SPD* auf Twitter: „Achim Truger @HWR_Presse fordert 20% der Lehrstühle für heterodoxe Ökonom_innen – Vielfalt für #Wirtschaftswissenschaften. #spddc“
FAZ: Das letzte Aufgebot der Gewerkschaften
Antwort des Netzwerks Plurale Ökonomie auf Twitter:
Der Brief des Netzwerks „Plurale Ökonomie“ an den „Verein für Socialpolitik“ (2012)
Pressemeldung des NW Plurale Ökonomik dazu aus 2012
Unsere ältere Diskussion um die Neubesetzung im SVR: Mikro115 Sachverständig in die Wirkungslosigkeit gedieselt
Wird Norwegens „Generationenfonds“ schnöde Devisenreserve?
FT (mglw. Paywall): Yngve Slyngstad: decision time for Norway’s oil fund
Norges Bank Investment Management Homepage
NBIM: OBSERVATION AND EXCLUSION OF COMPANIES
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1) Zu den Aerzten:
Hier ein „marktwirtschaftlicher“ Vorschlag für das Landarztproblem: Wir versteigern die Landarztpraxen an die ß„rzte die für die nächsten 10 Jahre den geringsten Zuschuss benötigen.
Alternativ: Wir könnten natürlich auch einfach mehr ß„rzte ausbilden, bis eine Praxis in der Stadt nicht mehr Profit erwirtschaftet als eine Praxis auf dem Land. Das wäre das belgische Modell, in dem die Hausärzte ohne Hilfspersonal arbeiten und alles selber machen. Dann lohnt sich eine Praxis auch mit weniger Patienten und die ß„rzte verdienen näher am Durchschnitt der Bevölkerung.
Zur FAZ:
Ist das eigentlich Problem nicht, dass seit dem Ende der Financial Times Deutschland, die FAZ eine der bedeutendsten Wirtschaftsredaktionen in Deutschland hat? Aus Hamburg, München oder Berlin kommt halt viel weniger Wirtschaftsberichterstattung.
zu 1: Das wäre in der Tat eine Möglichkeit. Wobei ich fast befürchte, dass sich niemand das Risiko der nächsten 10 Jahre ans Bein binden will. Das ist für eine Einzelpraxis, bei der ein Mensch das gesamte Risiko trägt, eher lange. Auf der anderen Seite macht man eine Praxis auch nicht für 3 Monate auf … Das Problem bei der Verteilung: Wo verteilst du? Einfach alle Praxen versteigern und die Einnahmen der Rechte aus der Stadt für die Zuschüssen auf dem Land verteilen? Wenn nicht, muss man festlegen, wo versteigert wird und wo nicht. Und wenn man das sowieso festlegen muss (Gebiet, in dem es nur einen Hausarzt gibt, wenn es Zuschüsse gibt), könnte man auch im laufenden Betrieb umverteilen, z.B. nach Anzahl der Behandlungsfälle. In einem funktionierenden Markt soll ein Arzt, der wenig behandelt, natürlich weniger verdienen. Auf dem Land hat man wegen weniger Menschen im Einzugsgebiet grundsätzlich weniger Fälle, also stockt der Staat auf. Hast du nur 50% der Fälle, bekommst du 25% drauf, hast du 60% der Fälle, bekommst du 20%, … So als Idee.
Ich finde deine Idee aber durchaus charmant. Das müsste nur transparent sein, vielleicht auch durch eine Einführungsphase, in der die relevanten Daten der Praxis öffentlich werden, damit alle ß„rzte sehen können, wo man wie viel Geld verdienen kann. Das würde das Risiko deutlich senken, wenn man vorher weiß, wie viele Leute wie oft in die Praxis gekommen sind. Sonst würden sich die ß„rzte das Risiko wohl fürstlich entlohnen lassen, die sitzen schließlich klar am längeren Hebel.
Das belgische Modell ist wahrscheinlich so auch in Norwegen üblich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Fjord-Arzt, der für 350 Menschen direkt am Fjord und vielleicht 100 im Umkreis von 50km verantwortlich ist, mit einer kompletten Praxistruppe arbeitet. Der wird wohl auch alles selber machen. Weil du das vorschlägst: Geht das in Deutschland nicht? Das kann ein Arzt doch auch in D so machen, oder?
Zur FAZ:
Klar, die FTD fehlt. Da sind sich wohl alle einig. Bis auf das Handelsblatt 😉 Und ja, in den normalen Tageszeitungen ist die FAZ klar überdurchschnittlich. Ich sage jetzt nicht, ob quantitativ oder qualitativ 😉
Ein Arzt in Deutschland hat mir erzählt, dass es wohl finanziell nicht funktioniert ohne Massenabfertigung mit Hilfspersonal zu arbeiten. Aber es gibt durchaus Beispiele, zum Beispiel hier in unserer geliebten überregionalen Tageszeitung: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/aerzte-und-kliniken/aerzte-als-einzelkaempfer-praxis-ohne-helfer-12622782.html
Das Problem, welches ich in Deutschland sehe, ist, dass die Ausbildungszeiten der ß„rzte zu lang sind für solch ein Modell und wir zu wenige zu spezialisiert ausbilden. Das ist in Belgien deutlich gestrafft, nach 9 Jahren ist der Hausarzt bereit alleine zu praktizieren, https://nl.wikipedia.org/wiki/Huisarts. Das ist deutlich kürzer als in Deutschland, was auch in dem anderen Anforderungsprofil, z.B. mit mehr ßœberweisungen an Fachärzte begründet ist.
Der Spiegel ist ja noch schlimmer als die FAZ…
Hey, Wahl-Norweger hier.
Die Neuigkeiten über den ß–lfond haben mich ziemlich überrascht, kam dazu doch nichts in den Nachrichten. Man sollte doch meinen, das wäre z.Z. ein Top-Thema hier.
Ich hab das Thema daraufhin mit ein paar Norwegern besprochen und die meinen, da besteht eine Verwechslung – es gibt 2 Staatsfonds.
Der grosse, bekannte (gemeinhin als ß–lfond oder ‚ß–lfond Ausland‘ bezeichnet): http://www.nbim.no
Der kleine, unbekannte (gemeinhin als Pensionsfond oder ‚ß–lfond Inland‘ bezeichnet): http://www.folketrygdfondet.no
Die Wikinger hier meinen, dass eure Neuigkeiten zweiteren betreffen.
lg aus dem Eis
Habe gerade Nr. 121 nachgehört. Die Geschenke waren da schon unterwegs ;-).
Viele Grüße
Ivo