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13 Kommentare

  1. Ein weiterer Aspekt der österr. Digitalsteuer ist die Verpflichtung zur Speicherung von Aufzeichnungen, die im Zweifelsfall Userdaten wie Geo-Locations 7 Jahre lang vorhalten.
    https://derstandard.at/2000100880156/Kritiker-befuerchten-durch-DigitalsteuergesetzTotalueberwachung
    https://netzpolitik.org/2019/oesterreichs-plaene-fuer-digitalsteuer-fuehren-in-die-totalueberwachung/

    Es ist, wie es schon bei der Urheberrechtsrichtlinie war: Europäische Politiker wollen Google & Co eins auswischen, treffen damit aber v.a. Grundrechte.

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  2. Das ist ja interessant. Und frustrierend.

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  3. Der Diktator 8. April 2019 um 19:50

    Gebt dem Ulrich etwas zu Essen bevor er eine Folge aufnimmt. Die Hannah hört man super, klar und deutlich, der Ulrich kommt nur nuschelnd rüber…

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    1. hmmm ich höre ihn recht gut. Also eigentlich wie immer.

      mfg
      mh

    2. Ich hatte drei Bier, ich war satt. #justkidding

      Finde eigentlich, dass ich mich so anhöre wie immer. (Ich hatte mal wieder keinen funktionierenden Mutebutton und konnte mich daher nicht räuspern, ohne Hannah die Ohren wegzublasen; vielleicht lag es daran …)

  4. Hallo,

    ich muss kurz klugscheissen (ich kann mir nicht helfen):

    Hannah, du meintest sicherlich den Lohnsteuerabzug, Vorsteuerabzug ist was ganz anderes 😉

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  5. zur Digitalsteuer:

    Natürlich wird diese an den Kunden weitergegeben, so wie jede Umsatzsteuer.

    Das Argument, dass diese Firmen die Steuer nur aufgrund ihrer Marktmacht umlegen können, hat dabei einen Haken: Warum werden die Preise denn aktuell noch nicht erhöht, um den Gewinn zu steigern? Vielleicht würde ein höherer Preis die Nachfrage nach Online-Werbung senken?

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    1. Du hast mit deinem Einwand natürlich recht. Man müsste den Markt „differenzierter“ betrachten. Neben dem Punkt, den du ansprichst (warum wird der Preis nicht heute schon erhöht), gibt es noch einen anderen, der den Markt „ungewöhnlich“ macht: Viele Anzeigen werden an den Höchstbietenden vertickt. Bei Facebook kenne ich das Verfahren nicht genau, bei Google ist es aber eine reine Versteigerung. Hier sollte in der Theorie der Preis genauso hoch steigen, wie der Nutzen für den Anzeigekunden ist. Und keinen Cent weiter. Das würde dann bedeuten, dass es auch keine weitere Erhöhung geben würde und die 5% wirklich von Google übernommen werden müssten. Diese Überlegung greift natürlich nur, wenn durch das Versteigerungsverfahren schon jetzt das Maximum aus den Anzeigepreisen rausgequetscht wurde. Wenn nicht, sehe ich die Plattformen aufgrund ihrer Marktmacht am längeren Hebel.

      Facebook macht das glaube ich anders. Man bucht bestimmte Kriterien und weil Facebook so unfassbar viele Anzeigen ausspielt, sind diese meist nicht sehr teuer. Für viele Firmen (gerade lokal, eine Branche) ist Facebook die einzige Anzeigemöglichkeit ohne große Streuverluste. Eine Auktion greift da aber oft nicht, weil es keinen großartigen Wettbewerb gibt, sprich für viele Kriterien gibt es nur einen Werbekunden. Da dürfte der Anzeigenpreis also nicht ausgereizt sein, aber Facebook als einzige interessante Werbeplattform weiterhin gebucht werden. Ob zu 5% mehr oder nicht, spielt da kaum die Rolle.

      Am Ende ziemlich spekulativ. Wir kennen die genauen Details der Plattform nicht. Aber du hast mit deinem Einwand recht: Vollständig umgelegt werden die 5% wohl nicht. Ich würde aber schätzen, dass mehr umgelegt wird als dass Plattformen selber zahlen (sprich auf Marge verzichten).

  6. Das ist leider die letzte Folge die ich hören kann. Seitdem kommt bei der aktualisierung des Feeds bei mir immer die Fehlermeldung:

    „InvalidRedirectionException“

    Hat sich beim Feed irgendwas geändert in den letzten Wochen?

    P.S.: Ich verwende „Podcast Addict“

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    1. danke für den hinweis! ich hatte tatäschlich im podigee eine einstellung geändert und gerade eben im itunes das gleiche problem. habs zurückgestellt und mE sollte es nun wieder gehen. ich hoffe bei dir auch?

      mfg
      mh

    2. Super! Der Feed funktioniert wieder. Danke…

  7. Weltraumschaf 28. Juni 2019 um 10:10

    Zu dem Thema Steuerklasse 4/4 mit Faktor habe ich mal mit meinem Steuerberater gesprochen.

    TL;DR Das ist ein sehr theoretisches Konstrukt mit dem man, wenn es funktioniert einfach nur den Vorteil hat, dass man am Ende mit null raus kommt und dann keine Steuererklärung machen braucht. Wenn man einen guten Steuerberater hat ist das egal, weil der holt das am Ende sowieso mit der Steuererklärung raus.

    Die Theorie: Man teilt jeweils dem eigene AG mit was der Partner beim anderen AG verdient (damit haben manche schon ein Problem) und dann wird das so „verwurstet“ dass bei jedem die Lohnsteuer so abgezogen wird, dass man am Ende vom Jahr eben gar nicht zu viel bezahlt hat. Das funktioniert aber nur, wenn man kaum Sonderausgaben hat die man absetzen kann, weil das kann das Finanzamt nicht schätzen. Hat man das, dann muss man sowieso eine Steuererklärung machen und dann ist der Vorteil von 4/4 mit Faktor eh hinfällig.

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    1. Interessant. Uns (eigentlich Hannah) ging es aber eher darum, dass man auf der monatlichen Gehaltsabrechnung sehen kann, wer der beiden Partner wieviel verdient. Und dass man das auf dieser Basis gut vergleichen kann.

      Nimmt man 3/5 hatt die Frau (die ja meistens Zweitverdienerin ist) die dicken Abzüge und ihr Netto wirkt (noch) kleiner als es in der Realität ist. Das bekommt man dann zwar am Ende des Jahres über den Ausgleich wieder zurück, aber man kann es dem Verdiener mit Steuerklasse 5 nicht zuordnen. Daher: Wenn man Ende des Jahres keinen Ausgleich machen muss (bzw. nur wenig zurückbekommt), waren auch die monatlichen Abrechnungen tendenziell fair, aussagekräftig und als Vergleichsgrundlage gut geeignet.

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