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14 Kommentare

  1. Servus Marco, Moin Ulrich,

    bin als Coffee nerd ? durch die Ausführungen von Marco mal wieder getriggert 😉
    Bitte künftig um eine fachgerechte Differenzierung zwischen First and Second Wave Coffee.

    Saueren Espresso gibts nicht 😉 Nennen wir es analog zu Wein floral wenn es um die Beschreibung bestimmter fruchtiger Nuancen geht.
    Es wäre zu schade bestimmte Single Origins oder Blends zu dunkel zu rösten, weil damit die Besonderheiten der Bohne verbrannt werden. Als würde man ein 86er Cabernet mit einem Wein aus Tetrapack panschen.

    Beim nächsten Mal solltest Du in jeder der Läden eigentlich nach einem „typical italian roast“ fragen können.
    Dann sollten sie auch in Portland was haben. Ethiopien wäre bspw. nichts für dich da der Klassiker für fruchtige Espressi bzw. Filter Kaffees. Eher Brasilien, Ecuador und die Nachbarn rund um den Kaffeegürtel. Indien würde ich auch noch dazu zählen.

    Nun ein Paar Genußergänzungen:

    Kaffees in NY:
    Blue Bottle Caffee bspw. in Brooklyn https://goo.gl/maps/ke1zoz8qFEdCoMj26
    Intelligentsia Coffee (Ursprung in LA) https://goo.gl/maps/r9C4924oiVP9LaXU9
    Ninth Street Espresso bspw. https://goo.gl/maps/B3s1X7gBKc6QXjVz6

    Das letzte Cafe liegt im legendärem Chelsea Market https://g.page/chelseamarketny?share

    Berlin
    Markthalle Neun (als Bierliebhaber solltet ihr dort dem Heidenpeters einen Besuch abstatten https://markthalleneun.de/anbieter/heidenpeters/) https://goo.gl/maps/w1pogoMAAnEyHJsv9

    Marheineke Markthalle ebenfalls in Kreuzberg https://goo.gl/maps/DjSVTmhJKeRczAcd8 weniger innovativ und globalisiert im Vergleich zu der Neun dafür sicher eine Tradition.

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  2. Puddingpulver 26. August 2019 um 20:49

    Hallo,

    Das Thema PSD2 ist nicht so einfach wie von euch und den beiden Artikeln beschrieben.
    1. Haben die Händler die psd2 nicht umgesetzt und die verbände (Lobby m Handel) befürchtet das es Auswirkungen auf das Konsumverhalten im Internet gibt.
    2. Ist die SCA Vorschrift den Fintechs nicht genehm und haben sich beschwert. Das liegt aber an der psd2 Vorschrift zur Autorisierung und nicht an den Banken.
    3. Existieren eh nur 3-4 Anbieter der osd2 auf dem Markt und die Banken haben meisten das Thema ausgelagert. Daher liegt es auch an de finTechs selbst.
    4. Haben die fintechs ebenfalls ihre Hausaufgaben nicht gemacht und ihre Apps und Workflows nicht angepasst.

    Dazu gibt es ein paar Podcast zum thema psd2 bei paymentandbanking
    https://paymentandbanking.com

    Das Thema ist Komplex und kompliziert und das Rundschreiben der BaFin ist wohl eher Politik und nicht den Fakten geschuldet.

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    1. Natürlich ist das Thema komplex …

      Aber wenn die Daten nicht in vollem Umfang und in sinnvollen Formaten an der PS2 Schnittstelle anliegen, kann das Fintech wenig machen.

      SCA wollte ich gar nicht anschneiden, aber hier gab es (IIRC) auch eine Klärung, und das permanente mehrfache Eingeben der Daten muss nicht mehr erfolgen, sondern nur regelmäßig. Und natürlich einen Aufschub (also 14.9. bleibt, es wird aber nicht gemeckert)

      Wenn man die Nachricht vom Handelsblatt heute liest, hat die Bafin *alle* Banken um Nachbesserung gebeten. Das ist schon relativ krass.

      https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/eu-zahlungsdienstrichtlinie-streit-ueber-kontoschnittstellen-eskaliert/24942068.html?ticket=ST-3272129-ilMV4C5jhujHr443Ud6t-ap5

      Und ja, ich bin hier schon eher auf Seiten der Fintechs. Und zwar aus einem einfachen Grund: Eine Bank muss EINE Schnittstelle zur Verfügung stellen, ein Fintech ZIG Schnittstellen bedienen können. Es ist daher völlig unfair von den Fintechs zu verlangen, dass diese am gleichen Tag ihre Arbeit fertig haben sollen wie die Banken. Die Arbeit der Fintechs kann doch logisch erst abgeschlossen werden, nachdem die Banken fertig sind. (Man könnte jetzt natürlich auch fragen, wer diesen IMHO schwachsinnige Zeitplan gemacht hat. Das sind doch (oder?) logisch zwei Meilensteine, die aufeinander folgen sollen. Erst machen die Banken ihre Schnittstellen fertig, die Bafin nimmt ab, und dann machen die Fintechs ihren Kram fertig. Wir haben jetzt defakto einen Projektplan, der so ähnlich aussieht, aber das hätte man auch gleich machen können, und so etwas Verwirrung gespart …)

    2. (Ich will übrigens auch überhaupt nicht ausschließen, dass dahinter sehr viel Politik steckt. Das ist bei solch gegensätzlichen Interessen kaum zu vermeiden. Kleiner Hinweis könnten auch die geleakten Rundschreiben sein, die ja eigentlich nicht wirklich für die Öffentlichkeit gedacht waren, siehe Handelsblatt-Artikel)

  3. Ich bin schon überrascht, dass die Deutsche Bank in Deutschland eine Multibank-App hinbekommt. Ich bin Kunde bei der Deutsche Bank Belgie und deren App unterstützt noch nicht mal ein Konto bei der Deutsche Bank Deutschland.

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    1. Deutschland ist sooooo weit vorne 😉

      (schnell noch mal nachgeschaut, ob ich mich richtig erinnert habe, aber es scheint zu stimmen: https://www.deutsche-bank.de/pk/digital-banking/digitale-services/multibanking.html)

    2. Ich hab das jetzt so halbironisch hingeschrieben, aber dass es das in Deutschland gibt und in Belgien nicht, könnte durchaus darauf zurückgehen, dass in Deutschland aus BTX-Zeiten die Schnittstellen vorhanden sind, in Belgien aber nicht. Deutschland gewinnt durch PSD2 relativ wenig (weil es das schon gab), für viele andere Länder ist das hingegen ein großer Spring nach vorne.

    3. Das kann durchaus der Grund sein. Lastschrift gibt es in Belgien ja auch erst seit SEPA.

    4. Eine Welt ohne Lastschrift ist für Deutsche fast nicht vorstellbar. Ist mir auch neu, dass es das in Belgien nicht gab (in den USA liest man ne Menge über die Rückständigkeit des Bankensektors und dass da noch jede Menge über Schecks läuft, aber „direkt nebenan“ überrascht mich dann doch)

  4. Marvin Michel 28. August 2019 um 9:30

    Zum Thema Canabis und Bargeld: Der Grund dafür ist nach meinem Wissen, dass der Vertrieb und Gebrauch von Cannabis zwar in einigen Bundesstaaten erlaubt ist, auf Federal Government Ebene ist es aber weiterhin verboten. Die Bankenregulierung unterliegt aber nicht den Bundesstaaten sondern dem Federal Government in DC. Daher sind das für die Banken illegale Geschäfte, die sie nicht dadurch unterstützen dürfen, dass sie ihre Dienstleistungen, wie z.B. das Führen eines Konto für diese Geschäfte anbieten. Das ist für die Unternehmen vor Ort übrigens gar nicht so einfach wie es sich anhört, da sie auch alle Kosten in der Lieferkette (Miete, Personal, Produktion etc.) in bar abgewickelt werden müssen. Es gibt wohl teilweise Workarounds, die aber mit viel Aufwand verbunden sind. Dazu kommen hohe Kosten für Sicherheit, da natürlich alle wissen, dass diese Läden viel Bargeld vorhalten.

    Die USA ist ja in vielen Dingen sehr paradox und auch das Thema Drogenpolitik gehört dazu. Es gibt dort jetzt Bundesstaaten mit einer sehr liberalen Politik vs. das Federal Government, dass mit dem War on Drugs massiv auch gegen Cannabis vorgeht und teilweise wahnsinnig hohen Mindeststrafen im Gefängnis wegen Kleinigkeiten verhängt.

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    1. Ich hatte davon schon einmal gelesen … Ist aber etwas her … Irgendjemand wollte daher Bitcoin (oder irgendeinen Stable Coin) als Lösung anbieten, was aber auch nicht unproblematisch ist, weil die meisten davon einen großen Nachteil gegenüber Bargeld haben: Sie sind nicht anonym, sondern nur pseudonym. (Jetzt könnte man sich fragen, wie anonym man ist, wenn man Bargeld in einem Cannabis-Shop abhebt; ich würde fast vermuten, dass da irgendjemand die Daten verknüpft und das in einen „Likely-to-use-drugs-Score“ einfließt …)

  5. Marvin Michel 28. August 2019 um 14:14

    Dazu kommt noch, dass das ja nur was nützt wenn die Shops die erhaltenen Coins in Dollar umtauschen, da sich viele Kosten wie Personal, Miete, Strom etc. vermutlich nur in Dollar bezahlen lassen. Das mag einige Male funktionieren, aber ich vermute mal, dass jede Bank irgendwann mal fragt wenn man ständig Einnahmen von einer Umtauschbörse hat. Die Banken sind bei diesem Thema wirklich extrem dahinter, da die Strafen selbst bei Unwissenheit drakonisch sind. Sichtwort: know your customer…

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    1. Verstehe dein Argument, aber sollte dann am Ende die Bank nicht auch skeptisch werden, wenn du deinen Einnahmen auf dein Konto einzahlst? Das müsste dann ja genauso verboten sein …

      Am Ende geht es dem Geschäftsinhaber schon darum, mit dem Geld aus dem Laden das Auto, die Miete, die Kreditkarte zu bezahlen …

  6. Hi
    zum Thema Foodhallen – da hatte ich schon sehr schöne in Europa (meistens eine Mischung aus Markt und Gastroangebot):
    in Stockholm gibt es einige, zum Beispiel
    Hötorgshallen https://goo.gl/maps/g24UhRed21Tqpr9u6
    Teatern im Ringen https://www.ringencentrum.se/teatern/
    https://goo.gl/maps/3FrWxoWqEntUAFHT6

    die Kleinmarkthalle in Frankfurt
    https://goo.gl/maps/mBuTocKnRs1QdeaJ6

    Amsterdam: Foodhallen (Lot 61)
    https://goo.gl/maps/guHpFcK9RmNWMev69

    Budapest Markthalle
    https://goo.gl/maps/zwdTzG6W3acn6QTV8

    Cheers

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