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5 Kommentare

  1. Patrick Seifert 11. August 2020 um 13:53

    Es gibt klimaneutralen Treibstoff. Aus Algen kann Öl gewonnen werden, dass dann zu einem Kerosin-Ersatzstoff mit ähnlichem Energiegehalt verarbeitet wird. Lrider rechnet sich das noch nicht. Es hat meines Wissens nach bereits Testflüge zu Forschungszwecken gegeben.
    Technisch wäre also auch bei dem Thema etwas machbar…

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    1. Stimmt. Es geht vieles. Die Frage ist: Wer soll das bezahlen?

      Es nützt ja wenig bis nichts, wenn der Flug nach Australien das Zehnfache kostet.

      Was ich vorschlagen würde: Biokerosin als Zwangsbeimischung, jedes Jahr gestaffelt etwas mehr. So schafft man einen Markt, es wird geforscht und investiert und man schiebt den Preisverfall an. Problem: Die Luftfahrt ist *sehr* streng reguliert; du brauchst für jede kleine Änderung eine lange Vorlaufzeit. Der Sprit darf halt nicht klumpen, einfrieren, …, sonst schmiert dir der Flieger halt ab.

  2. Das es Zucker gibt der nicht süß schmeckt ist eine super Erfindung. Wenn der Zucker nicht süß ist, dann treibt er nicht sofort den Insulinspiegel nach oben was beim Sport zur Leistungssteigerung nützlich sein kann.
    Umgekehrt gibt es Untersuchungen die auch Süßstoffen, also süß ohne Zucker, eine schädliche Wirkung zu schreiben.

    Ich denke Ulrich’s Standardratschlag nur das in Maßen zu essen, was Oma schon kannte trifft es hier am Besten. Aber dass kann man sehr schlecht in eine Steuer gießen.

    Bei Zigaretten funktionieren höhere Preise, aber da ist die Schädlichkeit auch sehr offensichtlich und niemand verlangt dass die Steuer zu anderen Drogen fair ist. Allerdings sind die Preise in Deutschland immer noch deutlich zu niedrig, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/458067/umfrage/einzelhandelspreis-einer-packung-zigaretten-weltweit-nach-laendern/.

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  3. [Zuckerthematik]

    Das Argument „in Fertigprodukten ist jede Menge Zucker drin“ wird immer gerne von Leuten angeführt, die eine ökologische Ernährung propagieren. Am besten kocht man direkt mit Rohzutaten vom Unverpacktladen. In Deutschland ist das zudem eine kulturelle Angelegenheit: nur Selbstgemachtes sei wirklich wertvoll. Wer schonmal mit einem Fertigkuchen bei einer Geburtstagsfeier angekommen ist, weiß wovon ich rede.

    Dabei ist es für arbeitende Eltern (beide Eltern in full time) nicht immer möglich soetwas jeden Tag für die Kinder hinzuzaubern, und da haben Fertigprodukte durchaus ihren Platz. Der verächtliche Tonfall, wenn in Deutschland über Fertigprodukte geredet wird, führt meines Erachtens nicht weiter.

    Dazu kommt, dass nicht überall Zucker drin ist: Ich brate gerade Fischstäbchen (keine Premium-Marke, wurde als Beispiel im Podcast angeführt) und auf der Packung steht 0.8g Zucker pro 100g, also ein verschwindender Anteil.

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    1. Es gibt halt schon einfache Möglichkeiten, Essen zu kochen, und dabei nicht zu viel ungesundes Zeugs zu essen. Das Problem ist halt, wenn du immer zu süß und zu salzig isst, schmeckt alles „normale“ nicht mehr. Dann ist ein Apfel bäh, dann schmeckt Tomatensoße aus richtigen Tomaten nicht mehr, etc. pp,

      Morgens Haferflocken oder ein vernünftiges Brot geht, ist gesund und dauert nicht länger. Tomatensauce aus passierten Tomaten selber machen, dauert nicht länger als die Nudeln zu kochen.

      Und ja, ich stimme Hannah zu: Die meisten Fertiggerichte aus dem Supermarkt haben einen verächtlichen Tonfall verdient. Heißt ja nicht, dass man sie nie essen soll (mache ich auch), aber wer den Unterschied zwischen der überwürzten Supermarktware und selbst gekocht nicht mehr merkt, ist eh schon für frisches und gesundes Essen verloren … IMHO.

      Das heißt ja auch alles nicht, dass man nicht im Supermarkt einkaufen darf. Spricht nix gegen einen (Burger)Bratling, Toastbrötchen, Tomaten, Ketchup/Mayo/Senf, Zwiebel. Dauert 10 Minuten und ist okay. Salatfertigmischung und Sylter Dressing: Fein. Die ganze Thai-Küche geht in Minuten und da kannst du Berge von frischem Zeug reinwerfen und dann Reis dazu. Das sind 15 Minuten Gerichte, man muss es nur wollen.

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