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Mikro205 Gamestop – Der Kampf mit dem regulierten Finanzsystem

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Marco Herack
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12 Comments

  1. Mark Mark

    Danke für die grandiose Podcast-Episode. Durch die Medienmeldungen war ich auch dem Narrativ Kleinanleger vs böse Hedgefonds verfallen. Durch eure Betrachtung aus allen Perspektiven ist mir die Sache jetzt deutlich klarer.

    Schönen Gruß aus ß–sterreich

  2. hilti hilti

    Oh, wenn ich das rechtzeitig mitbekommen hätte, dann hätte ich gefragt ob Fefes Erklärung in http://blog.fefe.de/?ts=9eeac1b3 so richtig ist. Denn von Market Makern habt ihr nichts gesagt. Oder ist das ein anderer Name für Clearingstellen?

    • Nun, grundsätzlich ist sie richtig. Nur dass sich Citadel den Market Maker-Status kauft und dann die Kunden schlechtere Kurse beziehen als im freien Wettbewerb an den Börsen. Dafür ersparen sie sich die Orderkosten.

      Was man glaube ich nicht vergessen darf.. und was wir hier auch nicht erwähnten: Robinhood ist ein Startup.. mit all den dazugehörigen Risiken für seine Kunden. In dem Fall: Wachstumsrisiken.

      Die Verschwörungstheorie am Ende von Fefe kann ich nicht nachvollziehen. Die Unternehmen haben intern eine ‘chinese wall’, es findet da keine Kommunikation statt.
      Natürlich kann man Missbrauch nie ausschließen. Aber den kann man auch nicht ausschließen, wenn sich Bankenübergreifend die Leute über Whatsapp-Gruppen organisieren und Liborzinsen manipulieren. Also ich würde das Risiko hier nicht höher einschätzen als es allgemeinhin ist.

  3. hilti hilti

    Danke für die Antwort.

    Eine weitere Frage: Wer verleiht eigentlich seine Aktien an die Leerverkäufer? Die müssen ja schon sehr von der jeweiligen Aktie überzeugt sein wenn sie sie an Leerverkäufer verleihen statt die sie gleich selbst zu verkaufen.

    • naja z.b. der neue ankerinvestor.

      so macht er nebenher noch ein wenig kohle. wenn er das denn im griff hat.. der normale robinhood kunde unterschreibt bei vertragsunterschrift, dass robinhood seine aktien verleihen darf. daran verdient also der broker. ist so ein wildes gemisch.

  4. ThomasMach ThomasMach

    Das war eine sehr interessante Folge zu einem schwierigen Thema. Ihr seid ja bewusst kein Aktienpodcast.

    Interessant finde ich, dass die Medien mal wieder ein Narrativ brauchen um Aktienbewegungen zu erklären.

    Ich wäre noch daran interessiert, ob Redditters die Meldepflichten für Aktienbesitz verletzt haben, da sie ja abgesprochen und zusammen gearbeitet haben.

    • Das ist etwas, was die Aufsicht gerade prüft. Also “acting in concert” liegt mE nicht vor, da kein Einfluss auf die Organe des Unternehmens oder seine Strategie genommen werden sollte.

      Und wie man bei öffentlichen Diskursen in einem Börsenforum geheime Absprachen zur Kursmanipulation nachweisen will, ist mir auch überhaupt nicht klar. Im Gegenteil, es gibt seit Jahren in den Börsenforen Leute, die ganz gezielt anderen mitteilen was sie tun und andere das ganz gezielt nachahmen.. und das wurde bisher von der Aufsicht nicht beanstandet.

      Direkte Publikationen wie Zeitungen oder Börsenbriefe müssen in Deutschland ihre Interessen offenlegen, wenn diese bestehen. Da wird im Regelfall auch wenig zu holen sein, weil sich mittlerweile jeder an die Regeln hält.

      Mein Tipp: Da wird wenig bis nichts kommen im Nachgang.

    • ThomasMach ThomasMach

      Gut zu wissen, dass die Untersuchung vermutlich nicht zu Strafen führt.

      Es ist ja auch noch gar nicht klar, ob die WallStreetBet-Boys überhaupt 3 oder 5% gekauft haben.

  5. Mirko Mirko

    Was mir noch nicht ganz klar ist, weshalb muss denn der Kreditrahmen eines Anlegers angepasst werden, wenn die Aktien im Wert steigen?

    • “Muss” nicht, es liegt aber im Interesse des Brokers eines Margin-Depots, das zu tun.. Daran verdient er und daher steht dahinter ein gewisser Automatismus. In den USA werden solche Dinge recht aggressiv gehandhabt, während es in Europa eher Zurückhaltung gibt. Aber wie immer.. auch in den USA wird das je nach Broker unterschiedlich gehandhabt. Mein Eindruck bei Robinhood ist, dass die ihr Riskmanagement nicht sonderlich gut im Griff haben.. anders kann ich es mir nicht erklären, dass sie vom Anruf Citadels so überrascht gewesen sein sollen.
      Spannend ist vielleicht noch: Citadel hat sich bei der Einlage von gewollten 3 Mrd. zunächst auf 700 Millionen Dollar für den einen Tag runterhandeln lassen. Dafür hat Robinhood dann die Begrenzung eingeführt. Also Deals sind dann trotz aller Automatismen in den Systemen dann doch noch möglich.

      Spannenderweise hat Robinhood derweil 3,4 Dollar an Kapital aufgenommen. Das Unternehmen operiert nun von einer ganz anderen Basis aus (bisher gab es nur 2 Mrd. Dollar an Kapitalaufnahme).

  6. Mirko Mirko

    Ah, vielen Dank Marco. Ich hatte das falsch verstanden, ich dachte, sie wären gezwungen gewesen, die Kreditrahmen auszuweiten. Dass sie das natürlich gerne machen ist klar 🙂

  7. Nico Nico

    Mir hat sehr gefallen, wie ausführlich ihr die ganzen Abläufe und Zusammenhänge beschrieben habt. Das ist ein Einblick den man ansonsten nur schwer bekommt.

    Vielleicht könnt ihr ja im Rahmen der MikroUni mal darüber nachdenken auch andere Mechanismen/Produkte der Börse aufzudröseln. Themen wie Market Maker, Optionen vs. Optionsscheine, Auswirkungen verschiedener Handelsplätze und außerbörslichen Handel.

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