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2 Kommentare

  1. Im Wesentlich stimmen meine Eindrücke mit euren über ein.
    Ich verstehe auch nicht, für wenn das Buch geschrieben ist. Entweder man weiß genug über Wirtschaft um die Fachbegriffe zu verstehen, dann ist aber wenig Neues im Buch. Die nicht alltäglichen Argumente sind dann aber auch nicht weiter ausgeführt. Kennt man sich nicht aus, dann weiß ich nicht wie man der Argumentation im Buch folgen soll.

    Ein paar interessante Punkte im Buch:
    1) Gegen das Rent-seeking hilft das Besteuern von Renten aller Art.
    Wie Talib ist Stiglitz gegen Rent-Seeker. Der Steueransatz hilft aber mehr als Taleb’s die Rent-Seeker als Leute die kein Skin-in-the-game haben zu schämen.

    2) Manchmal braucht es eine Public-Option, damit der Wettbewerb gut läuft. Da stellt sich mir als Deutscher sofort die Frage, ob Deutschland auch eine Public-Option bei der Krankenversicherung braucht. Also eine vom Staat betriebene Krankenkasse wie es sie in Belgien (https://nl.wikipedia.org/wiki/Hulpkas_voor_Ziekte-_en_Invaliditeitsverzekering) bei einem sonst sehr ähnlichen Krankenversicherungssystem gibt.

    Was mir negativ im Buch auffällt ist, dass der Grund warum die USA reicher sind als andere Länder auch im ausbeutenden Kolonialismus liegt, das aber nur angerissen und nicht klar erläutert wird. Ebenso wird die Auswirkung des GI-Bills auf die Vermögensungleichheit erwähnt aber nicht explizit dargestellt.

    Stellenweise ist das Buch der Karikatur, dass linken US-Politikers immer alles regulieren wollen, sehr nah.

    Antworten

    1. wobei das feld in den usa teilweise so unreguliert ist, dass man da schon auf die idee kommen kann, dass es eine mindestregulierung bräuchte. aber das ist ja dieses ewige abwägen zwischen staat und wirtschaft und wieviel gut ist.

      in der realität der usa würde es auch manchmal helfen, wenn bestehende gesetze einfach durchgesetzt würden und nicht wegen personalmangels brach liegen.

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