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    Credits:
    Intro-Music: Title: “Femme Fatale: 30a”; Composer: Jack Waldenmaier; Publisher: Music Bakery Publishing (BMI)

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5 Kommentare

  1. Interessant Folge, ihr habt Bildung sehr umfangreich und aus einem Interessanten Blickwinkel diskutiert. Staatliche Eingriffe habt ihr erwähnt, dabei aber Subventionen für Bauern und andere Berufe ignoriert.
    Andere Ursachen der Ungleichheit, wie regionale Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung, sind komplett unter den Tisch gefallen. Auch eine Diskussion über das Recht auf Vererben von Vermögen habt ihr vermieden. Wenn man Startchancengleichheit will, dann sollte man vermutlich vererbtes Vermögen zu 100% besteuern oder alle Erbschaften eines Jahres gleichmaessig auf alle Erben eines Jahres oder alle Buerger verteilen.

    Der Staat sollte auch nicht nur fuer Chancengleichheit sorgen sondern ggf. auch mit Nachteilsausgleich auf unvorhersehbare und unglueckliche Ereignisse reagieren, also zum Beispiel mit „Bildengeld“ oder mit Hilfe im Fall von Naturkatastrophen.

    Antworten

    1. Hallo Thomas,

      da hast du im Kern recht. Für mich ist so ein bisschen die Frage, wo das Format hinwandeln soll. Entweder wir machen die Themen sehr umfassend oder wir beschränken uns auf die „kurze Erklärung“ was da drin steckt. Dann fehlt aber auch Vieles.

      Eigentlich tendiere ich dazu, auch nach der Erfahrung der ersten 3 Folgen, die Themen umfangreicher anzugehen, weil es dann diskursiver ist. Ist dann halt der dreifache Zeitaufwand. Also das braucht noch etwas Zeit und Erfahrung.

      mfg
      mh

    2. Marco, ihr seid beim Thema Bildung und Eltern sehr weit in die Details gegangen und ich denke das hat zu einem Ungleichgewicht in der Folge geführt. Bevor wir Kinder zufällig auf Eltern verteilt, würde ich eine höhere Erbschafts- und Schenkungssteuer in Betracht ziehen und ggf. auch die Gebühr für die Privatschule oder die private Kita als Schenkung an das Kind betrachten.

      Es wäre auch interessant gewesen noch tiefer in die wissenschaftlichen Methoden der Messung der Ungleichheit und der Untersuchung der Ursachen zu gehen und weniger über die Ursachen zu spekulieren.

      Ich verstehe absolut, dass ihr irgendwo eine Entscheidung treffen müsst was in der Folge diskutiert werden kann und was zu viel ist. Der Charme des MikroUni-Formats ist ja auch gerade, dass es nicht zwei Stunden lang ist.

  2. Hi Marco, hi Andreas,

    ein ganz netter Beitrag, wenn ich auch glaube das da an einigen Stellen zu dick aufgetragen wurde. Aber das dieser Beitrag ueberhaupt in dieser Form gemacht worden verdient natuerlich dickes Lob. Ich moechte aber noch auf einen Punkt eingehen der meines Wissens eigentlich noch nie behandelt worden ist, bzw. wahrscheinlich wohl schon so lange nicht mehr, das er unserem Jahrgang noch nie untergekommen ist. Also damit meine ich grob die unter 50 jaehrigen. Die Architektur, den diese wird einfach so ueber den Oberbegriff Milieu mit abgehandelt. Wo bei es meine Meinung ist dass die Architektur ueberhaupt erst das Milieu schafft. Zu dem folgendem will ich mich ausserdem noch als absoluten Experten ausweisen, den ich habe schon in 21 Architekturen, sprich Haeusern gewohnt. Diese hohe Zahl ist natuerlich eher ein wenig traurig, aber was solls. 😉 Fast alle diese Wohnungen waren eher mit einer negativen Aura umgeben, das waren zwar in keinem Fall irgendwelche Bretter Buden. aber eben eher klein geschnitten, also billig. Trotzdem gab es dabei zwei Ausnahmen, das heisst billige Wohnungen die aber durch ihre Architektur trotzdem ein sehr angenehmes Wohnklima geschaffen haben. Diese Wohnklima fuehrt dann zu einem besserem Schlaf und dieser Schlaf zu besseren intellektuellen Leistungen. Diese ausnahme Wohnungen liessen sich besonders gut Belueften, also mit Durchzug, dieser benoetigt immer zwei Fenster gegenueber, wo der Wind hinein und hinaus kann. Das ist ein Umstand denen viele der Leser hier wahrscheinlich eher belaecheln, gut, aber wer schon mal einem echtem Hochhaus gewohnt hat der wird wissen was ich meine. Um jetzt hier nicht wirklich viel zu viel zu schreiben, es gibt Hochhaeuser, wenige, die haben Wohnungen die sich auf diese Art Lueften lassen und es gibt viele Hochhaeuser bei denen das nicht der Fall ist. Eigentlich wird jedem klar sein wo er eher nicht wohnen willl, das ist aber auch mehr so ein diffuses Gefuehl, Instinkt halt. Ich wuerde mir halt ein paar Studien wuenschen die Messen: Wohnst du hier, wirst du Dumm, ziehst du ein Haus mit grossem Gartem auf dem Land kletterten dein IQ um 20 Punkte. Und nein, man kann nicht fuer jedem Menschen ein nettes Landdomizil bauen, aber mit sicherheit Wohnungen die sich gut Lueften lassen.

    Am Ende noch ein Lied Tipp: Hawkwind, High rise.

    Antworten

    1. in der architektur-kritik wird das thema aber durchaus verhandelt und darüber auch bei der stadtplanung. und ja, zweifelsohne hat auch das eine starke auswirkung auf die mieter. es hat marzahn bspw. nicht wirklich geholfen, dass man an die plattenbauten balkone rangeklatscht hat und sie bunt anmalte. die an für sich praktischen wohnungen liegen am ende in einer baulandschaft, die den stadtteil noch heute leert. und passenderweise zeigt alt-marzahn, wie stark die auswirkung ist.

      vielleicht kann ich das thema mal unter einem anderen schlagwort einbauen. dauert wie gehabt nur jahrzehnte. :o)

      mfg
      mh

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