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FUW: Die «Lächerlichen Fünf» sparen 0,05% der EU-Wirtschaftsleistung

CER: EU BORDER CARBON ADJUSTMENT: PROPOSED MODELS AND THE STATE OF PLAY

TikTok und die Cayman Islands

Corporate Finance Institute: What is a Variable Interest Entity (VIE)?

Livemint: Bytedance: A complex fortune inside the world’s most valuable startup

Tesla liefert und fährt wohl in den S&P

Tesla, Inc. Second Quarter 2020 Update, dated July 22, 2020

CNBC: Tesla could soon join the S&P 500 — but inclusion isn’t automatic, even with a full year of profitability

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Marco: Ein verbotenes Leben

Posted by Dieter Mayeer

3 Kommentare

  1. Nachdem ihr Mark Rutte als Hollaender bezeichnet habt, haette ich eigentlich erwartet, dass ihr Sebastian Kurz einen Wiener nennt.

    Antworten

  2. Werner von Braun 2. August 2020 um 18:52

    In Deutschland gibt es über 44,5 Millionen Erwerbstätige, 33,7 Millionen davon sind sozialversicherungspflichtig (abhängig) Beschäftigte. Die Diffenz allein gibt zu denken, denn sie stellt die Zahl jener dar, die entweder nur geringfügig beschäftigt sind oder selbstständiger Arbeit nachgehen. Für diese Menschen gibt es kein Kurzarbeitergeld. Das gilt nur für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – und von denen sind ca. 6,7 Millionen im Jahr 2020 Kurzarbeiter.

    Ich bin einer davon, seit April. Aktuell läuft es gesichert bis Ende September. Bin gespannt, was danach kommt, wobei mein Arbeitsvertrag ja zum 30.09. ausläuft und ich auch nicht mehr mit einer Verlängerung rechne (und auch weg will, aber das ist ne andere Geschichte). Das Unternehmen hat hochgerechnet bereits jetzt 20% Umsatzrückgang – und ist damit tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Chef gibt unumwunden zu, dass die Kurzarbeit effektiv beim Sparen hilft, sonst wäre schon vor Jahresende die Reserve verbraucht.
    Anfang des Jahres waren die Auftragsbücher voll. Inzwischen sind sämtliche der Hauptkunden selbst ziemlich in Schieflage geraten und haben teilweise für mehrere Monate die Aufträge zurückgezogen und die Fertigungsstraßen geschlossen.

    Mit Sicherheit kann jeder dieser 6,7M Kurzarbeiter ähnliches berichten: plötzlicher Auftragsrückgang, ungewisse Zukunft. Keiner weiß, wie es nach Ende der Kurzarbeit weitergehen soll.

    Die nächste Bomben finden sich in der Dienstleistungsbranche, in der Touristenbranche, in der Gastronomie, bei den Freizeitmöglichkeiten usw usf. Alles „nicht systemrelevant“ – aber diese Branchen allein beschäftigen Millionen. Und drei von vier Gastwirten geben an, dass sie nicht wissen, ob sie die Corona-Krise überstehen werden. So mancher hat auch bereits geschlossen, weil das ohnehin auf Kante berechnete Geschäftsmodell kaum Rücklagen zuließ. Denn es ist ein dünner Spielraum zwischen „zu günstig“ angebotener Speisen und einer viel zu teuren Speisekarte. Ob das Schnitzel Wiener Art (Schweinefleisch) für 9,50 Euro oder 14,50 Euro drin steht macht dann u.U. den Unterschied, ob man von der Substanz lebt und Verluste einfährt bei jeder Herausgabe, oder ob die Gäste ausbleiben, weil „zu teuer“.
    Einen gegenläufigen Trend scheint es bei den „To-Go-Geschäftsmodellen“ zu geben. Die Dönerläden vor Ort florieren regelrecht, weil man dort ohne Angabe irgendwelcher Daten sein Essen schnell mitnehmen kann. Für klassische Gastwirtschaften, die ihr Geld vor allen Dingen am „sitzenden Gast“ verdienen, der zwei, drei Getränke bestellt, ist das aber kaum eine Option.

    Wenn’s in der Produktivwirtschaft scheppert und bei Dienstleistern im Gebälk knirscht, bleibt bald nicht mehr viel stehen, was uns über den Winter retten kann. Soll heißen: der Herbst wird heiß und der Arbeitslosenschock, den die Amis gerade durchlebt haben, schlägt bei uns mit Verstärkung auf. Dann können durchaus 5 – 10 Millionen Menschen auf einmal „ohne“ dastehen, allein aus den Kurzarbeitsbetrieben und den zusätzlichen Pleitiers. Das ganze kann aber noch dramatischer ausfallen, wenn Sekundäreffekte eintreffen und ganze Zuliefererketten im verarbeitenden Gewerbe einbrechen sollten (so noch nicht geschehen). Es wird kein Auto mehr gebaut, wenn die Zulieferer pleite gegangen sind. Bis neue Zulieferer zertifiziert und zugelassen sind, können Monate vergehen, da jedes einzelne Teil einer Abnahme bedarf. Nicht nur bei den Autobauern sieht es so aus, sondern auch bei der Werkzeug- bzw. Spezialmaschinenbaubranche und auch im Flugzeugbau. Wenn da die Werke stehen, gibt das noch ein paar hunderttausend Arbeitslose obendrauf – oder auch wieder die eine oder andere Million.

    „Zum Glück“ gibt’s ja die Corona-Maßnahmen um die Menschen in Schach zu halten, wenn’s wirtschaftlich heiß wird im Herbst.

    Nach dem 2008 die Banken mit ihren exorbitanten Zinsansprüchen „gerettet“ wurden (Die Realwirtschaft konnte es damals schon nicht mehr leisten) haben wir aktuell die Situation der absolut nicht mehr erfüllbaren Zinsforderungen. Stichwort: Exponentielle Zinsforderungen.
    Insofern ist es nur logisch die aktuellen Gewinne der „Mittelschicht“ als Gewinnbeitrag zu nutzen. Dazu muss die Mittelschicht aber erst einmal pleite gehen (Corona) um dann billig an den neuen Digital-Industriellen Komplex, in Zusammenarbeit mit der Pharmazie, über zu gehen, so dass sich die Gewinne auf viel weniger Branchen weiter konzentrieren.
    Das irgendwann mal Schluss ist damit scheint aktuell Niemand zu interessieren.

    Wenn Deutschland seine Ausgaben nicht in den Griff bekommt – gute Nacht!

    Wir hatten vor Corona ein Sozialbudget (mir ist bewusst, was da alles enthalten ist, ändert aber nichts) das allein 1/3 des BIPs betrug, in Zahlen ca. 1 Billion Euro pro Jahr.

    Wenn nun die Kosten für Gesundheit und Sozialausgaben stark hoch gegangen sind, die Einnahmen stark gesunken sind (das BIP um 10%), dann ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, bis uns die Ausgaben um die Ohren fliegen.

    Im Herbst, wie passend, soll es dann zu einer größeren Insolvenzwelle kommen – wie wollen wir das alles zahlen?

    Ich arbeite schon ca. 7 Monate nur für den Staat … ich bin kurz vor „kein Bock mehr“. Ich sehe es einfach nicht mehr ein.

    Solidarität für meine Mitbürger wurde mir seit Jahren abtrainiert – ich bin ja nur ein (mittel-)alter weißer Mann und damit sowieso nur Rechts. Damit kann ich leben. Aber warum zur Hölle sollte ich weiter all das finanzieren, was mir so überhaupt nicht passt?

    Haus ist abbezahlt, die Pflichtausgaben hier sind lächerlich gering. Das Risiko hier abzustürzen ist verdammt gering – wir sind sehr genügsam.

    Und spart euch bitte Kommentare a la „dann geh doch, dein Geld brauchen wir eh nicht“ – das ist mir bewusst, genauso wie die Tatsache, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt.

    Antworten

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