Mikro044 Pleiten und Pest an Bord

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Challo

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Amazon Betrug – Nachklapp

Puerto Rico ist pleite (und keinen juckt es)

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Tesla macht 13.000$ Minus pro Auto

FAZ+: Kunden sollen fürs Barzahlen eine Gebühr bezahlen

Norbert Häring will Rundfunkbeitrag bar bezahlen (Marco ist das Thema etwas suspekt)

Definitiv empfehlenswert ist die Autobahnraub-Berichterstattung von Häring: Autobahnraub (Fratzscher-Kommission)

Gebühr für’s Geldabheben jetzt auch bei Sparkassen. Warum so viel schlechte Presse für so wenige Einnahmen?

Apple ist jetzt langweilig, Ergebnis kann man sehr gut schätzen (ganz im Gegensatz zu Tesla). Interessant: Apple hat viel Geld (bekannt) und dafür inzwischen so viele Anleihen gekauft, dass sie jetzt mehr Geld in Anleihen halten als der größte Anleihefonds der Welt …

Bloomberg: Apple Buys More Company Debt Than World’s Biggest Bond Funds

Werden die Unternehmen dieses Geld aus dem Ausland in die USA zurückholen, wenn Trump die Steuern auf 15 oder gar 10% senkt?

Picks

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  • Hausaufgabe für Hörer: Kann es zwei Verwalter für eine Facebook-Seite geben?

Intro-Music: Title: “Femme Fatale: 30a”; Composer: Jack Waldenmaier; Publisher: Music Bakery Publishing (BMI)

9 Gedanken zu „Mikro044 Pleiten und Pest an Bord“

  1. @Ulrich:
    Idee für Thema/Gast:
    Spieleindustrie / Gamification
    Gast: Daniel Budiman

    Da kann man sich ja auch mal Activision oder tencent als Unternehmen anschauen.

  2. Marco war nicht das Thema Rundfunkgebühren suspekt, sondern der Autor. Sein Argument des Beifalls von der falschen Seite (z.B. aus Russland) bei einigen Themen finde ich doch einigermaßen schwach: Wenn er in einigen seiner Artikel den Umgang der hiesigen Medien kritisiert, dann ist relativ naheliegend, dass die, deren Position er ins rechte Licht rücken will, das begeistert. Das allein ist jedenfalls kein Argument gegen ihn! (Ich folge seinem Blog inzwischen über ein Jahr und halte ihn für vertrauenswürdig … so, jetzt hat Deine Provokation doch noch geklappt, Marco!? 😉

  3. Macht doch mal was über die blühende Landschaft von Mikrokreditplattformen weiter östlich. Einen Überblick gibt’s hier:
    http://www.p2p-kredite-vergleich.de/plattformen/
    Einen einschlägigen Blog hier:
    http://www.p2p-kredite.com/diskussion/
    Da werden Renditen zwischen 10 und 30% versprochen und derzeit wohl auch realisiert, teilweise mit Rückzahlungsversprechen bei Kreditausfall. Ich frage mich, warum diese Kredite in Litauen, Lettland, Georgien, Tschechien usw. an den Mann oder die Frau gebracht werden können, obwohl das Zinsniveau im Euroraum so tief ist … usw. Einer der Blogkommentare ist außerdem bezeichnend: “Du bist wohl noch nicht lange dabei – oder? Gegen uns Mikrokreditgläubiger sind Heuschrecken eine Wohltätigkeitsveranstaltung.”
    Und natürlich stellt sich die Frage, ob mindestens einige der Plattformen Ponzi folgen oder ob Big Data die Kreditwürdigkeitseinstufung tatsächlich so revolutioniert, dass die “Bürokratie” herkömmlicher Bankenverfahren damit unterlaufen werden kann.
    Und natürlich die Frage: Sollte man da investieren? 😉

    1. Interessantes Thema. Mikrokredite hatten wir ja schon mal mit Barbara Bohr in einer Spezialfolge. 30% Zins lassen natürlich gleich an Abzocke bzw. sogar Betrug denken. (Wobei die Zinssätze in Indien (etc) auch oft sehr hoch sind, dort gibt es aber oft einfach keinerlei Banking als Konkurrenz und daher sind die hohen Zinsen erklärbar).

      Hmmm, in dem Thema bin ich allerdings gar nicht drin, dafür bräuchte ich jemanden als Experten. Und einen reinen “Optimisten” könnte ich wahrscheinlich nicht einmal ausreichend Kontra geben.

      Ich werde mal auf P2P-Kredite schauen, ob ich Ansatzpunkte finde.

    1. Klugscheiss: “Plural: die Wagen, süddeutsch, österreichisch: Wägen”

      Und meine passende (ungelogene) Ausrede: Eine Großtante (kleine (Lieblingsschwester) meines Opas und superlieber Mensch mit weltbesten Spätzle) wohnte in BAlingen und zwar direkt neben dem Anwesen der Familie BIZER die … trommelwirbel … Waagen äh Wägen herstellt. Ist immer noch einer der großen Hersteller (Bizerba). Da habe ich bestimmt mal “Wägen” gehört … Aber okay gemerkt, im Rest von Deutschland ist “Waagen” deutlich richtiger.

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