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15 Kommentare

  1. Hallo ihr Beiden,

    kurzer Hinweis zum Thema N26 und Online-Banking: Solltet ihr macOS verwenden, gibt es die App MoneyMoney, welche Support für N26 anbietet. Das ganze läuft dabei meines Wissens nach nicht über HBCI sonder über Websitescraping (womit ich natürlich auch falsch liegen kann).

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    1. Danke für die Info.

      Scraping ist natürlich unschön, das ist ja schon dazu verdammt, sich bei jedem Website-Upgrade auf die Nase zu legen … Leider macht N26 immer noch kein HBCI, zum letzten Mal nachgeschaut habe ich, als N26 das Business-Konto eingeführt hat. Da geht es auch nicht und ist in diesem Umfeld ein noch größeres KO-Kriterien, weil HBCI für alle mir bekannten Buchführungsprogramme die Schnittstelle zur Bank ist.

  2. Für Smartphones (und ich glaube auch Mac OS) und n26 kann ich outbank empfehlen. Meinem Gefühl nach nutzen sie einfach die csv Export Funktion von n26, es unterstützt auch die Invest Konten von n26.

    Welche Auswertungen würdet ihr euch denn von n26 im Bereich Analysen wünschen? Würde mich sehr interessieren.

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    1. Ich kann jetzt nicht für Marco sprechen, bin selber kein N26 Kunde (wird sich auch voraussichtlich nicht ändern 😉 ).

      Was ich gerne hätte: Einnahmen/Ausgaben. Was gibt man selber im vergleich zu anderen aus? Für Mieten/Essen/Gedöns/Versicherungen. Spart man genug für’s Alter? Gibt es Ausgaben, die man optimieren kann (814 Euro für Haftpflicht? Wir haben da ein besseres Angebot? 49 Euro für Mobilfunk? Wir haben da was für sie).

    2. Es gibt im Fintech-Bereich ein paar nette Ideen: Z.B. Abogebühr für Zeitung xy wird abgebucht, dahinter Button einblenden, um das Abo direkt online zu kündigen (Idee von Aboalarm). Im Kontoauszug sind soooo viele Informationen drin, die aktuell allesamt verpuffen …

    3. @egghat:
      Soll Check24 Zugriff auf meine Kontoauszüge kriegen oder meine Bank auch gleich die features eines Vergleichsportals anbieten? Beides fände ich etwas abenteuerlich. Meine Bank bietet mir die Zuordnung von Buchungen zu Kostenarten an, sowohl automatisch als auch nachträglich für die individuellen Posten. Daraus kann man dann die Zusammensetzung der Ausgaben ableiten. Um alles andere wird man sich wohl weiter selbst kümmern müssen, was heutzutage ja nun wirklich nicht mehr so schwer ist – oder?

    4. Ich finde die Ideen sehr interessant. Hier ein paar Gedanken die auf den ersten Blick dagegen sprechen können:
      1) „Was gibt man selber im vergleich zu anderen aus?“ wie denkst du müsste man das strukturieren, dass Gehaltsunterschiede das Bild nicht zu sehr verzerren? Oder unvollständige Informationen (n26 Kunden würde ich beispielsweise nicht als klassische eine-bank Kunden einschätzen) nicht zum Problem werden zu lassen?
      Auch wenn es bei mir nicht der Fall ist, kann ich schon jetzt den Aufschrei bzgl Datenschutz hören.

      2) „Gibt es Ausgaben, die man optimieren kann (814 Euro für Haftpflicht? Wir haben da ein besseres Angebot? 49 Euro für Mobilfunk? Wir haben da was für sie).“ mir persönlich würde sich das zu sehr nach Werbung anfühlen, was ich nur in sehr geringem Umfang in meinem Online banking akzeptieren würde. Ich finde es eher sehr angenehm, dass es bei N26 relativ wenig Werbung gibt, wenn ich das mit meinen anderen Konten vergleiche
      1. DKB: bewirbt direkt auf der Seite nach dem Login zwei eigene Produkte auf der log out Seite das nächste (cash 26 klon, irgendwelche etf Aktionen und Kreditkarte mit wunschmotiv sind die beworbenen Produkt)
      2. Deutsche Bank: großes pop up nach Login (Titel: „privater bedarf“), nachdem ich das weggeklickt habe eine weitere Zwischenseite, die mich zur Kundenbefragung schicken will aber immerhin einen Zugang zur Navigation bietet, nach den beiden werbe Einblendungen komme ich auf die Startseite mit einem großen Banner oben drüber (324px, Werbetext: Wege aus dem Zinstief)
      3. Commerzbank: noch relativ harmlos. Ein kleinee Banner für die mobile App, ein werbe Block für eine Risiko Lebensversicherung.
      4. N26: bei mir werbefrei. Nur wenn ein neues Produkt oder Feature Launcht wird es einmalig beworben.

      3) die Idee zum direkten Kündigungsbutton finde ich sehr gut. Gerne auch so angenehm Monetarisiert mit einer kleinen Gebühr wie bei Abo alarm (ich zahle gerne die 80ct, wenn ich damit einen Mobilfunk Vertrag schnell und ohne Stress kündigen kann). Es muss sich dann aber gut einfügen, also nicht zu prominent platziert sein und nur bei tatsächlichen Abos auftauchen.

      Ich finde deine Ideen wie gesagt klasse und habe ja auch extra danach gefragt. Der Kommentar ist eher als Diskussionsfortsatz zu sehen 😉

    5. @dix: Alles optional (wenn ich es machen würde). Wenn du nicht willst, sieht deinen Kontoauszug niemand. Für die Kündigungsfunktion z.B. braucht niemand den Zugriff, das könnte allein N26 einblenden (wenn irgendein passender Verwendungszweck auftaucht, was anderes macht der Dienstleister ja auch nicht).

      Und: Nein, den Vergleich mit Anderen kannst du nicht machen, du siehst ja nur dein Konto. Und Prognosen auf der Basis zu machen, ist auch schwierig. Auch dafür müsstest du erst die Daten vom Konto von Hand in den nächsten Prognoserechner werden. Ginge auch automatisch.

    6. @Robin:

      Also zu allererst: Du musst das als Anbieter natürlich optional machen (Datenschutz, …), auch wenn du fast davon ausgehen kannst, dass diese Daten konzernintern eh benutzt werden. Ich würde fast davon ausgehen, dass die Commerzbank nicht jedem Kunden die selbe Werbung anzeigt. (Wenn nicht, spätestens wenn irgendjemand aus der Ecke Google/Facebook/Apple/… ein Konto anbieten, werden die sich die Datennutzung sichern. Ich gehe schwer davon aus, dass Amazon das bei der Amazon Kreditkarte z.B. auch macht; ich würde fast sagen, dass ist der ganze Grund, warum es die überhaupt gibt …)

      Solche Dienste wie den Vergleichsdienst oder ein Optimierungsdienst macht in meiner Fantasie ein externer Partner. Das hat zwar gewisse Datenschutzprobleme (siehe oben), aber ein Preisvergleichsdienst lebt natürlich von der Glaubwürdigkeit des Preisvergleichsdienstleisters (Verivox, Check24, …). Wenn diese Glaubwürdigkeit nicht gegeben ist, ist sofort das gesamte Angebot Mist …

      In der Grundidee sind „meine“ Vorschläge übrigens viel mehr Dienst als Werbung. Also Buttons bzw. Navigationspunkte.

      Und nun ja, wenn jemand nicht seine gesamten Daten bei N26 hat, laufen viele Ideen logischerweise ins Leere. Das sollte N26 (oder alle anderen Banken) aber nicht daran hindern, solche Dienste zu integrieren. Am Ende wären gelungen Zusatzfeatures rund ums Konto ja sogar ein Grund, Konto,Kreditkarte, etc. allesamt über einen einzigen Anbieter laufen zu lassen.

  3. 1) Ulrichs Bier „Schlabbesebbel“ hat er gut gewählt. Sehr leckeres Bier…kann ich nur empfehlen – auch als nicht Franken-Hesse kann man das gut trinken 😉
    Mir prickelt das ein bisschen zu wenig, aber sonst sehr gut.

    2) Ich finde es mittlerweile schon sehr anstrengend, wenn man nicht mehr mit Kreditkarte zahlen kann. Ich kann meinen Urlaub in Japan, Kanada oder anderswo bargeldlos bestreiten, aber erst seit Kurzem erst kann man mit Kreditkarte im Supermarkt bezahlen. Deutschland hinkt in Sachen Kreditkartenakzeptanz sehr hinterher.

    Schönen Urlaub Marco 😉

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  4. Apropos „einer zahlt immer“:

    Interessante Episode des „Bloomberg Decrypted“-Podcasts über Bezahlcontent in China: https://www.bloomberg.com/news/audio/2017-05-22/how-to-earn-millions-in-china-s-app-economy

    Ist dort wohl ein wirklich funktionierendes Businessmodel, und der Mobile-Payments-Markt ist 50x die Größe des US-Marktes.

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    1. Danke für den Link.

      Die gesamte „New Economy“ in China ist Smartphone, Smartphone, Smartphone. Da passiert fast alles auf Mobilgeräten, PCs sind nur für Office-User. Und das kostenfreie WLAN ist nahezu überall.

      Und die verbreiteten IM-Systeme (aka WhatsApp) hatten sehr früh integriertes Payment; jeder ist da angemeldet und jeder kann darüber bezahlen. Im Westen nimmt man diese Systeme oft gar nicht wahr. Alipay, WeChat, … sind oft Nummer 2 weltweit was die Nutzeranzahl angeht, technisch sind sie oft weiter als WhatsApp oder Paypal. Wenn unsere Manager zum Lernen jetzt ins Valley fahren, ist das nicht falsch, aber wer nur dahin fährt und China auslässt, macht einen Fehler. China ist in einigen Beziehungen schlicht weiter.

  5. Heise.de hat einen Artikel wie man mit Grafikkarten selber Cryptowaehrungen schuerft, https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ethereum-statt-Nebenjob-Anleitung-zum-Geldverdienen-mit-Gaming-PCs-3743725.html. Sieht so aus, als waere die Bubble nahe am Hoehepunkt.

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    1. Interessant. Wenns in der Bild steht, bekomme ich Angst 😉

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