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4 Kommentare

  1. Was meint Barbara Bohr damit, den Staat in seine einzelnen Komponenten aufzufächern?

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    1. Gut zugehört! Komponente passt als Begriff hier nicht so richtig. Besser wären eventuell „(politische) Einheit“ oder „Ebene“.
      Damit meine ich, dass der Staat kein zentralistisches, einförmiges Gebilde sein muss; so besteht etwa ein förderaler Staat aus mehreren Ebenen oder Einheiten: Bund, Bundesland/Kanton, Bezirk, Gemeinde. Sie alle gestalten den „Staat“ mit, gemäss Subsidiaritätsprinzip von unten nach oben.
      Mazzucato spricht im Buch von „Staat“ – wie ich finde, stark vereinfachend – nur in der zentralistischen Form, so als gäbe es die anderen nachrangigen Gestaltungs- und Entscheidungseinheiten nicht. Das halte ich für politisch wenig geschickt, da diese Form von Staat sehr viel Machtballung auf einer Ebene suggeriert, oft weit weg von den Bedürfnissen der Menschen.
      Ist das verständlich?

  2. Als Vorschlag aus dem Bereich der Wirtschaftsgeschichte: “Das kalte Herz“ von Werner Plumpe. Aber Vorsicht: Da es von einem Historiker ist, ist das Buch ziemlich dick (nur damit Marco vorgewarnt ist)

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    1. Ich habe gar nichts gegen dicke Bücher. Einige meiner besten Freunde sind dicke Bücher! ^^

      Habs in die Liste gepackt.

      mfg
      mh

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