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10 Kommentare

  1. Hallo Egghead,

    sehr gute Folge, vermutlich eine der besten.
    Sonst muss dich der Marko ja immer mal thematisch einfangen 😉 Als Interviewer hast du hier aber prima abgeliefert.
    Inhaltlich CO2 hätte ich aber gerne noch was gehört, habe nichts gegen lange Potcasts 😉

    Grüße

    Antworten

    1. Danke. Es war auf jeden Fall die beste Folge, die ich ohne Marco gemacht habe, waren aber auch erst drei (oder vier?). Ich bin auf mich etwas sauer, weil ich die Folge davor mit Jörg auch deutlich besser hätte machen können. Leider bin ich da mit zu vielen Themen und zu unstrukturiert reingegangen, habe dann zu viel selber erzählt, statt Fragen zu stellen. Und dazu kam dann leider noch, dass ich Jörg teilweise 20 oder 30 Sekunden am Stück nicht gehört habe, weil die Verbindung so schlecht war … Nun ja … (die Aussetzer hatten wir (nicht ganz so schlimm) in der letzten Folge auch, aber da fiel es nicht auf, weil wir immer zu dritt waren und interessanterweise sich Tim und Basti immer hören konnten und an Stellen aufeinander reagieren konnten, wo ich etwas in der Luft gehangen habe 🙂

    2. Das Thema CO2-Emissionshandel oder CO2-Steuer haben wir weiter auf der Liste, aber jetzt machen wir erstmal wieder eine Folge mit der Stammmannschaft 🙂

  2. Hallo egghat.
    Schöne Folge. Ich wollte den Punkt nochmal aufgreifen, dass man Stromkosten zukünftig nicht mehr per kWh berechnen wird, sondern z.B. als flat.
    Der Gedanke kam bei euch auf dadurch dass das Investment eines solarparks anfänglich groß ist, aber die laufenden Kosten marginal wären.
    Davon könnte man weitergehen und sagen: Energieversorgung ist eine staatliche Aufgabe. Es werden jetzt staatliche solarparks erstellt als einmaliges Investment der Steuerzahler und der daraus gerierte strom wird öffentlichen Anlagen zur Verfügung gestellt. Zukünftig also eine Entlastung der Energiekosten (öffentlicher Steuergelder)

    Ist das Thema so einfach?

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    1. Zum Flatrate-Thema habe ich noch keine wirkliche Meinung/Einschätzung, weil ich den Gedanken zum ersten Mal gehört habe …

      Ehrlich gesagt, halte ich das für recht utopisch, zumindest so lange man davon ausgeht, dass man jederzeit an Strom kommt. Weil man dann nicht nur Stromerzeugung und -verteilung über die Flatrate finanzieren muss, sondern auch die Speicherung (kurzfristig und langfristig). Im Moment ist die Speicherung so teuer, dass ich mir kaum vorstellen, dass man das über eine Flatrate finanzieren kann.

      Auch zeitlich ist der Punkt, ab dem man an eine Flatrate denken kann, noch recht weit weg, weil wir einfach noch viel zu viel Strom mit CO2-Ausstoß erzeugen und wir mit einer Flatrate einen völlig falschen Anreiz geben würden. Mehrverbrauch würde ja nichts mehr kosten. Anders gesagt: Wir bauen gerade Smart-Meter in die Häuser ein, um den aktuellen Stromverbrauch genauer ablesen (und seken) zu können. Eine Flatrate würde genau in die Gegenrichtung arbeiten …

      Ich schätze, wir sehen eine Strom-Flatrate in den nächsten 30 Jahren nich. Auch, weil bald das elektrifizierte Auto mit in die Stromrechnung fallen wird und der Stromverbrauch dann deutlich zunehmen wird.

    2. Ein Punkt ist aber auf jeden Fall richtig: Das Stromnetz produziert jede Menge Fixkosten: Kraftwerke, Reservekraftwerke, Speichermöglichkeiten, Leitungen, Stromzähler, …. Den größten Teil dieser Kosten legen wir aber auf den laufenden Strompreis um und nur einen Teil auf den Anschluss ans Netz. Eigentlich wäre ein deutlich höherer Fixkostenanteil beim Strom aus Systemsicht richtiger … Wenn die fixen Kosten weiter steigen, die laufenden Kosten aber sinken, läuft man tendenziell in Richtung Flatrate.

    3. Die Fixkosten sind aber nicht wirklich fix. Jemand der in der Spitze eine hoehere Leistung beansprucht produziert auch hoehere Fixkosten.

      Eine Aufteilung in Grundgebuehr abhaengig von der Maximalleistung und ein Entgelt pro Kilowattstunde waere IMHO besser.

    4. @ThomasMach

      Stimmt, so wäre es noch genauer. Eigentlich legt der Maximalabruf den Preis fest (wie bei einer Festnetz-Internet-Flatrate auch …)

  3. Moin.

    Ich wollte nur mal bezüglich „wo kommen die neuen Technologien her und wer entwickelt sie“ kurz auf das Projekt der Insel Bornholm hinweisen, wo die neu zu entwickelnden Technologien EU gefördert in Klein ausgetestet werden. Als Technologie Partner ist da allerdings mit IBM nicht gerade ein europäisch verankerter Konzern dabei. Wurde auch mal in einem Modell herumgezeigt.

    https://www.siemens.com/innovation/de/home/pictures-of-the-future/energie-und-effizienz/smart-grids-und-energiespeicher-smart-grid-projekt-ecogrid-bornholm.html

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    1. Interessant! Danke für den Link.

      Da könnte ich gleich wieder mit meinem Gejammer anfangen, warum wir in Deutschland bei dem Thema so zögerlich sind … Dass das der zweite Schritt ist, den wir beim Umbau des Netzes (von der Erzeugung bis hin zum Verbrauch) gehen müssen, ist ja eigentlich schon lange klar …

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