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5 Kommentare

  1. Ein gutes neues Jahr zusammen!

    Ich hab noch eine Frage zum letzten Jahr.

    Hannah sagt: Anstieg der Pendlerpauschale frisst Lenkungswirkung auf.

    Ich würde das gerne verstehen. Nehmen wir ein Beispiel: ich Pendel 100km jeden Tag. Dann bekomme ich (egal was ich mache) km-pauschale*100.

    Nehmen wir zusätzlich an, dass meine Elastizität für meinen Wohnunort halbwegs inelastisch ist (weil Wohnungspreise am Arbeitsplatzort sehr hoch).

    Dann ist meine Rechnung für alles (außer der Wohnortswahl) doch unabhängig von der Pendlerpauschale, da die ja unabhängig von meiner Wahl rein kommt (das betrifft Verkehrsmittel, und Antrieb/Effizienz meines Autos usw.). Wenn wir also glauben, dass Wohnortswechsel mittelfristig unrealistisch ist, dann verstehe ich nicht wie die Pendlerpauschale die Lenkungswirkung genau beeinflusst. Welches Argument fehlt in meinem Baby Modell?

    (Mir ist bewusst, dass ich soziale Fragen hier ignoriere, aber mir geht es ja auch um das Statement zur Lenkungswirkung)

    Antworten

    1. Die „Lenkungswirkung“ soll Menschen dazu bewegen, die Distanz zwischen Arbeitsplatz und Wohnort zu minimieren.
      Wenn du natürlich den Wohnort als Variable ausschließt (weil nähere Wohnorte zu teuer sind), bleibt noch der Wechsel des Arbeitsplatzes.

    2. Ok. Wenn es darum geht, dass Leute in die Städte zum Arbeitsplatz ziehen sollen, dann stimmt das natürlich. Aber in dieser Hinsicht war mein Eindruck, dass die BReg (zu Recht) davon ausgeht, dass das gerade auf Grund der sowieso schon angespannten Wohnsituation in Städten nicht zu erreichen ist…

    3. Und nebenbei bemerkt, für Reduzierung der Pendlerpauschale fehlen glaube ich (anderes als für einen CO2 Preis) die gesellschaftlichen Mehrheiten in unserem Land. Und das nicht nur marginal.

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