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11 Kommentare

  1. Carsten Pötter 16. September 2018 um 19:26

    Hi,

    sind Euch die Grafiken zu diesem Beitrag abhanden gekommen (Vermögensverteilung Österreich, Einkommensverteilung Deutschland)?

    Viele Grüße
    Carsten

    Antworten

    1. Neuer Editor. Ich glaubte, mit der Verlinkung in den Shownotes wäre sie auch hier im Web sichtbar. In meinem Podcast-Player Overcast sind die Bilder da. Hab die Bilder jetzt nachgetragen.

  2. Carsten Pötter 17. September 2018 um 16:41

    Danke! 🙂

    Antworten

    1. Bitte.

      (ich bilde mir ein, dass man die Bilder früher im Webplayer anklicken und anschauen konnte, aber vielleicht irre ich mich ja auch …)

  3. Hallo,

    Die Folge war mal wieder Klasse.
    Die Grafiken finde ich aber verwirrend, was aber natürlich nicht eure Schuld ist.

    Ich muss gestehen, mir erschliesst sich nicht der Sinn und der Mehrwert der Grafiken.
    Im Fall aus Österreich ist der Informationsgehalt noch etwas besser als in der Grafik zu Deutschland.
    Hier kann man wenigstens sehen ob die Menschen sich richtig einordnen. Interessant wäre es natürlich auch, wo die Menschen liegen, die sich falsch einordnen.
    Denken diese sie sind eher reicher oder eher ärmer? Das kann man genau ja nur vom obersten oder untersten Dezil wissen.

    Beim Deutschen Fall finde ich den Informationsgehalt noch etwas geringer. Hier geht zwar hervor wie die Leute sich einschätzen, aber es ist nicht erkennbar ob sie sich richtig einordnen. Man kann auch nicht wirklich sagen wie die Schichten sich zusammensetzen, weil hier auch nicht beschrieben wird ob es jetzt Dezile sind oder ob die Klassen anders aufgegliedert sind.

    Vielleicht verstehe ich die Grafik auch einfach falsch. Könnt ihr noch etwas Licht ins Dunkle dazu bringen?

    Macht weiter so. Finde den Podcast top und wurde dementsprechend schon bewertet.

    Viele Grüße
    Moritz

    Antworten

    1. Also erstens: Ich habe die österreichische Grafik am Anfang auch falsch interpretiert (also so wie die deutsche; wo ordnen sich die Menschen ein); du bist nicht alleine …

      Zweitens: Du hast natürlich recht, dass die andere Version der Grafik (für unsere Zwecke) besser ist. Allerdings kennt man in der deutschen Version auch nicht, woher die Leute in der Mitte kommen: Da es oben und unten relativ leer ist, liegt natürlich nahe, dass die sowohl von oben als von unten kommen. Aber genau weiss man das auch nicht. In der österreichischen Version werden ein paar Informationen im verlinkten Artikel nachgereicht, z.B. dass sich die Menschen im obersten Dezil um 4,7 Dezile zu tief einordnen. Das ist zB eine Info, die man in alle Dezile hätte zufügen können: Wie viele schätzen sich richtig ein (nur diese Info ist drin), wie weit (und in welche Richtung) liegt der Durchschnitt daneben (fehlt). Im Endeffekt müsste man daraus eine interaktive Grafik machen, in der man jedes Dezil weiter aufschlüsseln kann: Wenn man die deutsche Version nimmt, müsste in jedem Dezil stehen, in welches Dezil die Leute eigentlich gehören. Oder in der österreichischen Version einblenden, in welche Dezile sich die Leute aus dem Dezil einsortiert haben (wenn ich auf das Dezil klicke). Nicht interaktiv sind beide Versionen der Grafik nicht so hilfreich wie sie sein sollten …

    2. Danke für das positive Feedback btw.

    3. Ok, vielen Dank.

      Macht weiter so. Freue mich schon auf nächste Woche 😀

  4. Ok, ich höre die Folgen zu langsam. Hier noch ein Gedanke zu der Selbsteinschätzung von Vermögen:

    Ich glaube, die Fehleinschätzung kommt (wie ja auch am Ende des Themas von Ulrich gesagt) daher, dass man als gut verdienender Angestellter schnell in der selben Gruppe ist wie ein Millionär. Intuitiv geht man vermutlich davon aus, dass die Dezile die Einkommen in gleiche Intervalle teilen.

    Noch ein Gedanke: Hier kann natürlich die Lebensrealität massiven Einfluss auf die Schätzung haben. Ein Städter mit 100000€ auf der Bank kann sich wohl im Leben keine Immobilie leisten, weshalb er sich zu niedrig einschätzt. Ein Landbewohner mit geerbter Immobilie, die deutlich weniger wert ist, schätzt sich dagegen vielleicht etwas zu hoch ein.
    Wie Hannah schon sagte: Vermögen sind schwierig. (Dazu würden mich auch noch Details interessieren.)

    Antworten

    1. Hannah hat natürlich recht: Vermögen ist noch viel schwieriger einzuschätzen als das Einkommen. Und selbst bei Einkommen ist es schon schwierig.

      Dieses „die Menschen teilen sich gleich in Dezile auf“ ist der Grundgedanke, vielen ist ihr eigenes soziales Umfeld (im Internet sagt man so schön Filterblase) nicht bewusst, insbesondere wie speziell das ist. Da ist NICHTS mit Gleichverteilung, bei niemandem. Im besten Fall hat man bestimmte Umgebungen (Sohn spielt Fußball; man geht zu Viertligisten ins Stadion und zwar auf dem Stehplatz) in denen man den rest der Bevölkerung noch trifft, viele haben aber kaum einen Kontakt dazu. Der erfolgreiche Schreinereibesitzer trifft sich in seinem privaten Umfeld halt auch eher mit anderen erfolgreichen Handwerkern als mit der Lidl-Kassiererin. Daher kennen sie auch immer jemanden, der noch mehr Geld verdient, und einige, die so rumkrauten. Und zack, sortiert man sich in der Mitte ein. Völlig ignorierend, dass da viele Alleinerziehende-Teilzeitarbeitende sind, die über Hartz IV aufstocken. Rentner, deren Rente nicht ausreicht, etc. pp. Und der selbstständige, kleine Handwerker nur selten unten in der Gesamtpyramide steht, sondern schon im dritten, vierten oder vielleicht sogar fünften Dezil ist (und man selber mit einem erfolgreichen Handwerksunternehmen schnell im 7. oder 8.). Doofes Beispiel vielleicht, aber was ich sagen will: auch das soziale Umfeld verzerrt die Einschätzung.

      Und bei der Immobilie vermute ich dass neben dem von dir vermuteten lokalen „Fehlschätzfaktor“ die eigengenutzte Immobilie generell im Vermögen unterschätzt wird. Mit einer abbezahlten Immobilie ist man wahrscheinlich schon im oberen Drittel, was aber wohl kaum jemand so einschätzen wird. Frag mal einen Rentner, der in der eigengenutzten, abbezahlten Wohnung mietfrei lebt und 1.200 Euro Rente bekommt, ob er sich für reich hält. Wahrscheinlich ist er bei Einkommen (was nach Miete übrigbleibt) in der oberen Hälfte, beim Vermögen sogar im oberen Drittel.

  5. Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie »A1 mobil« auf diese Summen kommen will. Ich nehm der Einfachheit halber mal die 640 Mio., von denen letztens die Rede war; die Differenz zu den 778 nehme ich mal als Zinsen und Gutachterkosten o.ä. an.

    Nehmen wir weiter mal den absoluten Idealfall für den Betreiber: Ausschließlich LKW mit Euro 1, die die komplette Strecke (65 km) fahren und dies zum höchsten Mautsatz, den es je gab: 0,288 €.

    640 Mio = 2,222 Mrd. LKW-Kilometer / 65 km = 34,188 Mio LKW

    Wenn ich das richtig verstanden hab, geht es um die Zeit 2007 bis 2009, in der 16,5% weniger mautpfl. Verkehr war. Bleiben wir bei den Höchstwerten:

    34,188 Mio LKw / 3 Jahre / 300 Tage = 37.986 LKW weniger(!) pro Tag.

    Also im perfektesten aller Fälle (Höchster Mautsatz = wenig LKW notwendig) fahren auf dieser Autobahn täglich 230.000 LKW?

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