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Die FED ist erfolgreich

Das Konjunkturprogramm

Hörerfragen

Posted by Marco Herack

4 Kommentare

  1. Ich sehe die MWSt-Senkung weniger kritisch als ihr. Beim letzten Mal hat die MwSt-Erhöhung 2007 hat doch super funktioniert und einen richtigen Shopping-Boom ausgelöst. Weil dann der Nachbar sich eine neue Terrasse in 2006 gebaut hatte, hat man dann 2007 bei höherer MWSt nachziehen müssen und der Shopping-Boom hielt an.
    Vielleicht klappt das ja auch wieder so. Man kauf sich ein neues iPhone im Herbst und der Nachbar zieht dann im Frühjahr nach.

    Die Vorzieheffekte sind gewollt und heizen einen sich selbstverstärkenden Aufrüstungszyklus unter Nachbarn an.

    Antworten

  2. Hallo Hannah, hallo Marco,
    vielen Dank für den Überblick zum Konjunkturpaket.

    Ich bin ja ziemlich gespannt, wie das mit der MwSt Senkung praktisch läuft. Bislang lese ich vielfach, dass das wahrscheinlich nicht weitergegeben würde, schwierig sei (Preisangabenverordnung, IT Umstellung) und ja meist nur ein kleiner Betrag sei.

    Bezeichnend daran finde ich die negative Grundeinstellung. Leben wir nicht im Land der Rabatte, Treuepunkte und Sonderaktionen, führt nicht schon die bloße Behauptung, man könne mit etwas Steuern sparen, dazu, dass man etwas allein schon deswegen tut und ohne Rücksicht darauf, ob es für einen selbst wirtschaflich oder gar steuerlich sinnvoll ist?

    Natürlich ist das oben alles nicht abwegig, aber ich finde, man könnte das „Framing“ auch positiv gestalten.

    Weitergabe der MwSt Senkung: Liebe Unternehmer, tut es, zeigt, dass euch an einen Kunden was liegt, macht damit Werbung, dass ihr dabei seid. Und wenn ihr es nicht tut, wundert euch beim nächsten Mal nicht, dass ihr keine Unterstützung bekommt.
    Außerdem kann man das doch schön mehrfach nutzen. Rabatte im Juni, MwSt Senkung im Juli weitergeben, dann nochmal im Weihnachtsgeschäft darauf aufbauen und kurz vor Jahresende ist es ein super Kaufargument.

    Schwierigkeiten: Preisänderung oder Rabatt? Das hängt sicher sehr davon ab, was kurzfristig machbar ist. Da können wir jetzt aber auch alle viel lernen und kreativ sein. Und ob die Preisangabenverordnung hier ein Problem darstellt, wird hoffentlich gerade geprüft und diese dann angepasst.
    Dass kurzfristige Steueränderungen für Unternehmen in der Umsetzung oft ein Problem sind, gibt der Politik ja dann vielleicht für andere Projekte auch mal zu denken. Und dass IT und Prozesse beim Thema Mehrwertsteuer ganz bald flexibler werden müssen, sollte auch kein Geheimnis sein und ansonsten wird es höchste Zeit, daran was zu ändern (z.B. deshalb: https://ec.europa.eu/taxation_customs/business/vat/modernising-vat-cross-border-ecommerce_en ).

    Kleiner Betrag: Sicher – aber auch mit dem kann man Werbung machen, ihn aufaddieren und sicher fällt Leuten, die ihr Geld mit Marketing verdienen, noch einiges andere ein.

    Wie gesagt, ich bin gespannt und hoffe sehr, wir machen was daraus. Denn es liegt aus meiner Sicht zu einem großen Teil an Politik, Unternehmen und Medien, ob die Möglichkeiten dieser MwSt Senkung genutzt werden oder verpuffen.

    Liebe Grüße

    Ivo

    Antworten

    1. *“an Euren Kunden was liegt“ sollte es natürlich heißen

  3. Ich verstehe ja den Aspekt des positiven Denkens bei Konjunkturpaketen, aber ich wollte mich da auch ganz bewusst nicht drauf einlassen, weil ich dann doch recht viele Schwachstellen sehe. Und mich auch irgendwie darüber ärgere, dass nun so viel gejubelt wird.. meist mit der Begründung, dass man selbst schlechteres erwartet habe.

    Aber unabhängig davon: Wir werden die Effekte der MwSt.-Senkung ja durchaus beobachten können, weil viele andere Maßnahmen erst nächstes Jahr greifen.

    Also obs rausgeworfenes Geld war, wird vielleicht gut greifbar werden. Und vielleicht ist es am Ende ja auch so, dass es was bringt aber eben auch kein großer Schlag war und wir dadurch alle mehr oder weniger gut mit leben können.

    mh

    Antworten

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